Jobs bei RUNPARTNER

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Hört sich gut an, oder? Ist auch so!

RUNPARTNER erkennt Ihr Potenzial
Um für Sie einen Beruf zu finden, in dem Sie sich wohlfühlen und den Sie gerne ausüben, können Sie sich vorab schon einmal über die Tätigkeiten informieren, die RUNPARTNER für Sie bereithält:

Unsere Berufe für Sie

Altenpfleger/in

Sie möchten gerne ältere Menschen umsorgen und ihnen im Alltag unterstützend zur Seite stehen? Dann sind Sie in der medizinisch-pflegerischen Betreuung als Altenpfleger/in genau richtig. Hier machen Sie sich einfühlsam und geschickt daran, Senioren bei der Ernährung und der Körperhygiene zu helfen oder auch die täglichen Medikamente zu verabreichen. Außerdem begleiten und motivieren Sie Senioren dabei, ihren Tagesablauf gut zu strukturieren und mit sinnvoller Beschäftigung zu füllen – selbstverständlich immer mit einem guten Stück Herzenswärme.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Altenpflegers/einer Altenpflegerin aus?

Das Berufsbild Altenpfleger/in ist sehr vielschichtig und reicht von der Pflege über die Betreuung bis hin zur Beratung der bedürftigen Menschen. Im Berufsalltag unterstützen Altenpfleger alte Menschen bei der alltäglichen Lebensgestaltung: Sie sorgen für eine gesunde Ernährung, messen den Puls, die Temperatur, den Blutdruck und ggf. auch den Blutzuckerspiegel, wechseln Verbände, verabreichen Medikamente, legen Infusionen, kontrollieren die Flüssigkeitsbilanz und lagern bettlägerige Personen fachgerecht.

Außerdem organisieren sie verschiedene Freizeitaktivitäten für die alten Menschen, beraten sie bei rechtlichen Fragen und helfen ihnen, ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten zu trainieren.

Altenpfleger/innen benötigen in ihrem Beruf, den sie in Altenpflegeheimen sowie bei ambulanten Pflegediensten ausüben, neben einem Interesse an Medizin und einer guten körperlichen Konstitution vor allem Einfühlungsvermögen, Geduld, Verantwortungsbewusstsein.

Sie haben ein gutes Gespür für die besonderen Probleme und Herausforderungen der älteren Generation, auch im Umgang mit Verwirrten und Dementen. Sie können körperlich „anpacken“, übernehmen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben und wissen, wie das deutsche Sozialsystem funktioniert. Außerdem sind sie wichtige Ansprechpartner und Berater: für Ärzte, Therapeuten, Angehörige und nicht zuletzt für die Pflegebedürftigen selbst.

Daneben kümmern sich Altenpfleger und Altenpflegerinnen um die medizinische Versorgung kranker und behinderter alter Menschen. Daher lernt man in seiner Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in, wie man den Gesundheitszustand eines Patienten richtig einschätzt und Erkrankungssymptome erkennt. Auch die Begleitung Sterbender ist Teil der Ausbildung.

Was lernt man in der Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin?

Alle Grundlagen aus den 3 wichtigen Bereichen: Ethik, Geriatrie und Rehabilitation!

  • Ethik: Altern in Würde – das wünschen sich ein jeder von uns. Wie ein respektvoller Umgang mit älteren Menschen aussieht, lernt man in der Ausbildung.
  • Geriatrie: Bedeutet „Altersheilkunde“. Ein Altenpfleger muss wissen, welche besonderen Krankheiten im Alter eine Rolle spielen und wie man ältere Patienten pflegt.
  • Rehabilitation: Wieder zurück ins Leben: Mit speziellen Reha-Maßnahmen unterstützt man ältere Menschen bei der Genesung nach einer Krankheit und bringt ihnen damit ein Stück Lebensqualität und ein selbstbestimmteres Leben zurück.

Die Ausbildung

Art der Ausbildung: schulisch

Der theoretische Teil der Ausbildung findet an Berufsfachschulen für Altenpflege statt, der praktische Teil in Altenpflege-Einrichtungen oder anderen medizinischen Einrichtungen. In der Fachschule erlernt man das theoretische Hintergrundwissen, in den Praxisphasen wendet man das erlernte Wissen direkt bei der Betreuung von älteren Menschen an.

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre (in Vollzeit), Verkürzung ist möglich; in Teilzeit bis zu 5 Jahre

Zuständige Stelle: jeweilige Berufsfachschule bzw. Landesbehörde

Am Ende der Ausbildung gibt es eine Abschlussprüfung, die sich aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Nach Bestehen ist man staatlich anerkannter Altenpfleger.

Schulische Voraussetzungen & weitere Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss oder wenn man über einen Hauptschulabschluss plus abgeschlossener Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer verfügt oder die Erlaubnis als Altenpflegehelfer/in bzw. Krankenpflegehelfer/in vorlegen oder eine erfolgreich abgeschlossene landesrechtlich geregelte Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe absolviert hat. Vor Ausbildungsbeginn muss die gesundheitliche Eignung für den Beruf durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.

Ausbildung und Anforderungen

Man braucht neben körperlicher und geistiger Robustheit auch soziale Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen. Die wirtschaftlichen Aspekte der Altenpflege – beispielsweise die Abrechnung von Pflegeleistungen – erfordern außerdem Mathematik-Kenntnisse. Darüber hinaus setzt die menschennahe Pflegetätigkeit hohes Kontakt- und Kommunikationsvermögen voraus.

Perspektiven nach der Ausbildung

Nach Abschluss der Ausbildung hat man zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Fortbildung zum Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen oder Fachaltenpfleger für Palliativ- und Hospizpflege. Aber auch ein Studium im Bereich Gerontologie, Soziale Arbeit oder Pflegemanagement kann man an die Ausbildung anknüpfen.

In welchen Bereichen arbeiten Altenpfleger/innen?

Typische Einrichtungen sin

  • in Altenwohn- und -pflegeheimen
  • bei ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten
  • in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern
  • in Hospizen
  • in Pflege- und Rehabilitationskliniken

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

in Privathaushalten

Aber Altenpfleger/in ist nicht gleich Altenpfleger/in. Der Arbeitsbereich kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in welcher Einrichtung und in welchem Bereich man arbeitet. In einem großen Krankenhaus mit geriatrischer Abteilung hat man mit den unterschiedlichsten Patienten zu tun, in einer kleinen Rehaklinik arbeitest man in einem kleinen Team und ist möglicherweise auf bestimmte Gruppen, zum Beispiel Patienten mit Behinderung, beschränkt.

Wussten Sie schon, dass …

  • … ein Job als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin zwar körperlich und geistig anspruchsvoll ist – aber auch sehr zukunftssicher?
  • … Experten bis zum Jahr 2020 einen Bedarf von 220.000 zusätzlichen Vollzeitkräften in der Altenpflege voraussagen? (Kessler-Handorn, www.kessler-handorn.de/2017/01/21/nur-altenpfleger/, 31.03.2017)
  • …folgende drei Stärken für diesen Beruf die wichtigsten sind? Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein, Durchhaltevermögen und Eigeninitiative & Entscheidungsfreude.
  • … dies die drei beliebtesten Pflegeberufe sind? Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Heilerziehungspfleger.

Quellen:

www.azubiyo.de
berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?
www.zukunftsberuf-pfleger.de/Zukunftsberuf_Pfleger/

Verwandte bzw. ähnliche Berufe zum/zur Altenpfleger/in:

  • Hebamme/Entbindungspfleger
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Fachkraft – Pflegeassistenz
  • achkraft – Altenbetreuung
Arzthelfer/in

„Drei Leute möchten gleichzeitig etwas von Ihnen wissen, der Arzt braucht die Akte des nächsten Patienten und parallel klingelt auch noch das Telefon. Sie haben immer noch ein freundliches Lächeln auf den Lippen? Dann sind Sie wie gemacht für den Job als Arzthelfer/in!“

Was sind die Aufgaben eines/r Arzthelfers/in?

Verbände anlegen, Blut abnehmen, Termine vergeben, Abrechnungen erstellen – Der typische Alltag eines/r Arzthelfers/in. Das ist das Bild, das die meisten von dem Beruf haben. Doch er bietet noch so viel mehr. Als Organisationsprofis regeln Arzthelfer/innen den kompletten Praxisablauf und führen die Patientenakten. Oftmals unterstützen Sie den Arzt bei kleineren Eingriffen. Für Patienten sind Sie am Telefon und im Wartezimmer der erste Ansprechpartner.

Die Ausbildung

Schulabschluss: kein spezifischer Abschluss vorgeschrieben, je nach Praxis unterschiedliche Anforderungen Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb) Zuständige Stelle: je nach Bundesland die zuständige Ärztekammer Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2,5-2 Jahre möglich Übrigens: Der Ausbildungsberuf „Arzthelfer/in“ heißt heute „Medizinische/r Fachangestellte/r“.

In welchen Branchen arbeiten Arzthelfer/innen?

  • Gesundheitswesen
  • medizinische Forschung
  • Pharmazie

Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

Als Arzthelfer/in sollten Sie gut mit Menschen umgehen können und stets freundlich sein. Sie sollten stressresistent und belastbar sein – denn der Alltag in einer Arztpraxis läuft nicht immer nach Plan. Ein Notfall oder ein verängstigter Patient können die geplanten Termine schnell durcheinander bringen. Nun heißt es, die wartenden Patienten zu beruhigen. Sie sollten außerdem Spaß an den Fächern Chemie, Biologie und Mathe mitbringen. Eine einwandfreie Rechtschreibung für das Formulieren von Akteneinträgen ist ebenfalls relevant.

Wussten Sie schon, dass…

…98% der Arzthelfer/innen weiblich sind?1
…es bundesweit rund 500.000 Ärzte gibt? Die meisten leben in Städten, deshalb ist auf dem Land oft Ärztemangel.2

1 Quelle: 27.09.2016 http://www.ausbildung.de/berufe/arzthelferin/ 
Quelle: 27.09.2016 http://www.bundesaerztekammer.de/ueber-uns/aerztestatistik/aerztestatistik-2015/gesamtzahl-der-aerzte/

Ähnliche Berufe

  • Krankenpfleger/-schwester
  • Tierarzthelfer/in
  • Zahnarzthelfer/in
  • Medizinisch technische/r Assistent/in
Buchhalter/in

Sie haben eine kaufmännische Ausbildung absolviert? Zahlen sind Ihre Welt? Sie sind ein richtiges Organisationstalent? – Werden Sie Buchhalter!

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Buchhalters/einer Buchhalterin aus?

Je größer die Firma ist, desto anspruchsvoller die Aufgaben. Buchhalter/innen sind für die Aufgaben im Finanz- und Rechnungswesen zuständig. Sie beschaffen Zahlen, Berichte und Analysen aus der Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung, stellen diese zusammen und erläutern sie. Zudem überprüfen sie Rechnungen sowie Zahlungseingänge und überwachen die Konten. Ein weiterer Bereich ist das Mahnwesen, wo sie Vorgänge im Mahn- und Inkassowesen bearbeiten. Finanzwirtschaftliche Vorgänge steuern, als auch kurzfristige Finanzplanungen anfertigen, gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich.

Hauptsächlich organisieren sie jedoch die Buchhaltungen in unterschiedlichen Bereichen wie z. B. Kreditoren-, Anlagen- und Hauptbuchhaltung. Dabei kümmern sie sich um die monatlichen Abschlussbuchungen und bereitend die Quartals- und Jahresabschüsse vor. Durchführungen von Kosten- und Leistungsrechnungen sowie das Ermitteln von Betriebsergebnissen sind typische Aufgaben in der Buchhaltung.

Ausbildung

Das Berufsbild ist an keine spezifische Ausbildung gebunden. Dennoch wird meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (z. B. Kauffrau für Büromanagement) gefordert.

  • Die Ausbildung: Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
  • Zuständige Stelle: IHK oder HWK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich
  • Darüber hinaus kann eine Weiterbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter absolviert werden.

In welchen Branchen arbeiten Buchhalter/innen?

Buchhalter/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, wie z. B.

  • Fahrzeugbau, -instandhaltung
  • Finanzdienstleistungen, Immobilien
  • Handel
  • Hotel, Gaststätten, Tourismus
  • IT, DV, Computer
  • Management, Beratung, Recht, Steuern
  • Medien, Informationsdienste
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Textil, Bekleidung, Leder
  • Verbände, Organisationen, Interessenvertretungen

Ähnliche Berufe zum Buchhalter/zur Buchhalterin

  • Assistent/Assistentin / Fachkraft für Rechnungswesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Rechnungswesen
  • Geprüfter Bilanzbuchhalter/Geprüfte Bilanzbuchhalterin
  • Finanzbuchhalter/Finanzbuchhalterin

Wussten Sie schon, dass…

Büroassistent/in

Zwischen dem Meeting noch eben die Eingangspost sortieren, ans Telefon gehen und den Chef an den nächsten Termin erinnern. Sie behalten immer den Überblick: Büroassistenten sind echte Alleskönner.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Büroassistenten aus?

Büroassistenten üben in Sekretariaten und Verwaltungen bürotypische also kaufmännische, verwaltende und organisatorische Tätigkeiten aus. Sie erledigen den allgemeinen Schriftverkehr, erstellen Abrechnungen, Statistiken und Zwischenbilanzen und koordinieren die Terminplanung. Protokolle erstellen, Termine vorbereiten und die Verwaltung von Personalakten sind ebenfalls typische Aufgaben von Büroassistenten.

Büroassistenten müssen sorgfältig arbeiten und den Überblick behalten. Benötigte Softskills sind in der Regel Zuverlässigkeit, Kommunikationsstärke, Kontaktfreudigkeit, Serviceorientierung und organisatorisches Geschick.

Die Ausbildung

Die Ausbildung: berufliche Weiterbildung gemäß Handwerksordnung

Voraussetzung: abgeschlossene Berufsausbildung oder Nachweis einer mindestens einjährigen beruflichen Tätigkeit

Art der Ausbildung: dual/berufsbegleitend

In welchen Branchen arbeiten Büroassistenten? Büroassistenten können in nahezu allen Branchen arbeiten.

  • Bau, Architektur
  • Elektro
  • Fahrzeugbau, -instandhaltung
  • Finanzdienstleistungen, Immobilien
  • Gesundheit, Soziales
  • Handel
  • Holz, Möbel
  • Hotel, Gaststätten, Tourismus
  • IT, DV, Computer
  • Medien, Informationsdienste
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Management, Beratung, Recht, Steuern
  • Textil, Bekleidung, Leder
  • Transport, Verkehr
  • Verbände, Organisationen, Interessenvertretungen
  • Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung, Verteidigung

Ähnliche Berufe zum/zur Büroassistent/in:

  • Kauffrau/-mann für Bürokommunikation
  • Kauffrau/-mann für Büromanagement
  • Fachkraft für Büroorganisation
  • Kaufmännischer Assistent
  • Industriekaufmann/-frau
CNC-Dreher

Sie sind nicht nur handwerklich geschickt sondern haben auch ein Interesse an IT-Themen? Dann ist eine Anstellung als CNC-Dreher/in genau das richtige für Sie! Nachdem die CNC-Maschine richtig programmiert wurde, geht es an die Herstellung von Werkstücken.

Was sind die Aufgaben eines/r CNC-Drehers/in?

CNC-Maschinen werden durch computergestützte Technologie gesteuert. Als CNC-Dreher/in bedienen Sie diese Maschinen. Vor der Benutzung der CNC-Maschinen muss ein entsprechendes Programm erstellt werden. Das Programm beinhaltet sämtliche Anforderungen wie beispielsweise Lage und Geschwindigkeit des Werkzeuges. Anschließend testet der/die CNC-Dreher/in das Maschinenprogramm und stellt die jeweiligen Stücke her. Eine abschließende Qualitätskontrolle der fertigen Werkstücke sowie der verwendeten Werkzeuge zählt ebenfalls zum Aufgabengebiet der/des CNC-Drehers/in.

Die Ausbildung

Schulabschluss: sehr guter Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)

Zuständige Stelle: IHK

Dauer: 3,5 Jahre

In welchen Brachen arbeiten CNC-Dreher/innen?

  • Metallverarbeitung
  • Werkzeug- und Maschinenbau
  • Luft- und Raumfahrzeugbau
  • Schienenfahrzeug- und Kraftfahrzeugbau#
  • Kunststoff verarbeitende Industrie

Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

Der Beruf als CNC-Dreher/in ist grundsätzlich für jeden geeignet, der über ein gutes technisches Wissen verfügt und Spaß an Naturwissenschaften, Technik und IT hat. Handwerkliches Geschick ist ebenfalls von Vorteil. Als CNC-Dreher/in arbeiten Sie stets sorgfältig und genau.

Wussten Sie schon, dass…

  • … heutzutage kaum ein Bereich aus der Industrie ohne die Produkte eines CNC-Drehers auskommt?
  • … CNC-Dreher sogar Metallteile von Prothesen herstellen?
  • … ein CNC-Dreher nicht nur mit Metall arbeitet, wie viele annehmen, sondern auch sehr viel mit Kunststoffen zu tun hat?
  • … der Beruf des/der CNC-Fräsers/in und des/der CNC-Dreher/in sich nur darin unterscheidet, wie die Werkstücke in der Maschine verarbeitet werden? (gedreht oder gefräst)

Ähnliche Berufe

  • Zerspanungsmechaniker/in
  • Maschinen- und Anlagenführer/in
  • Werkzeugmechaniker/in
  • Industriemeachniker/in
  • Fertigungsmechaniker/in
  • Metallbearbeiter/in
CNC-Fräser/in

Als CNC-Fräser sind Sie fasziniert davon räumliche Strukturen zu schaffen und setzen sich gerne mit technischen Zusammenhalten auseinander.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines CNC-Fräsers aus?

Zum Teil mit computergestützten Maschinen bearbeiten die Fräser bestimmte Oberflächen und Formen von Werkstücken. Die Unternehmen in denen Fräser tätig werden, sind metallverarbeitende Betriebe im Maschinenbau, Werkzeugbau oder Fahrzeugbau. Zu den Aufgaben gehört weiterhin das Einrichten von Fräsmaschinen, einschließlich der Werkzeuge und Spannvorrichtungen. Die Arbeitsorte sind meist Werkstätten und Werkshallen in denen die Arbeitsabläufe einem festgelegten Plan unterliegen. Die Produktion wird in kleinen oder mittleren Serien erstellt, weshalb nach dem Ablauf einer Produktion eine Neuausrichtung der Fräsmaschinen erforderlich ist.

Ausbildung

CNC-Fräser/innen programmieren, bedienen und überwachen computergesteuerte Fräsmaschinen, mit denen metallische, und nichtmetallische Werkstücke in automatisierten Fräsprozessen form- und maß genau bearbeitet werden.

Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer: 3 Jahre In welchen Branchen arbeiten CNC-Fräser?

  • In Industriebetrieben im Bereich Metallbearbeitung und Metallbau
  • Im Maschinen- und Werkzeugbau#
  • Im Fahrzeugbau

Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
  • Auge-Hand-Koordination

Ähnliche Berufe zum CNC-Fräser

  • Fräser/Fräserin
  • Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin
  • Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin Fachrichtung Fräsetechnik
Controller/in

Das sind die Aufgaben

Die heutigen Controller sind nicht mehr reine Zahlenprüfer, die eine Kontrolle der vorliegenden Geschäftszahlen vornehmen, sondern vielmehr proaktiver Berater. Als rechte Hand der Geschäftsleitung machen sie Vorschläge zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Einsparpotentialen des Unternehmens. Das Ziel ist eine maximale Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Der Controller erstellt regelmäßige Berichte, anhand dessen neue strategische Ansätze formuliert werden.

Wer den Beruf des Controllers gerne ausüben möchte, der muss sehr gute Kenntnisse im Rechnungswesen mitbringen und kann relevante Zahlen und Fakten anschaulich aufarbeiten. Neben einem ausgeprägten Zahlenverständnis ist es notwendig, ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz mitzubringen. Denn nicht selten bringen die Empfehlungen des Controllers Umstrukturierungsmaßnahmen mit sich, welche mit den entsprechenden Mitarbeitern besprochen werden müssen. Ein guter Controller hat sein Augenmerk nicht nur strikt auf die eigenen Unternehmenskennzahlen gerichtet, sondern schaut sich auch auf dem Markt um. Was passiert gerade und welche Trends können dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?

Die Ausbildung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich zum Controller ausbilden zu lassen. Folgend werden Ihnen die drei gängigsten aufgeführt:

  • Ein betriebswirtschaftliches Studium
  • Weiterbildung zum geprüften IHK Controller
  • Ein duales Studium mit integrierter Ausbildung zum Controller

Das Anforderungsprofil eines Controllers fordert eine hohe IT-Affinität. SAP und Navision gehören hier zu den Standards. Für die Beurteilung von Geschäftsprozessen ist es unabdingbar, dass eine intensive Einarbeitung in die gebräuchlichen IT-Systeme des Unternehmens stattfinden.

In welchen Branchen arbeiten Controller?

Ein Controller findet eine Anstellung in nahezu allen Unternehmen, die eine Mitarbeiteranzahl von 150 Personen überschreitet. Ab dieser Größenordnung macht es Sinn, eine Controllingstelle in einem Unternehmen zu besetzen.

Das bringen Sie mit:

Als Controller arbeiten Sie sehr genau, analysieren eine Vielzahl von Kennzahlen und sind in der Lage durchsetzungsstark und empathisch Veränderungen umzusetzen.

Wussten Sie schon, dass …

  • … viele Unternehmen erst ab 200 Mitarbeitern einen eigenständigen Controller beschäftigen? In kleinen Unternehmen wird diese Aufgabe von der Geschäftsführung übernommen.
  • … Controlling ein deutsches Kunstwort ist, das sich von „control“ (steuern) ableitet? Die englische Bezeichnung ist „Management Accounting“.
  • … sich das Controlling zunächst in den USA etablierte, ehe auch in Deutschland Fachkräfte ausgebildet wurden?
  • … es falsch ist, das Controlling mit „Kontrolle“ gleichzusetzen? Vielmehr geht es um die „Steuerung“.
Datenerfasser/in

Sie haben Erfahrungen mit Text- und Datenverarbeitungen? Ihnen liegt das schnelle Schreiben am Computer? Kundengespräche machen Ihnen Spaß? Dann sind Sie genau der/die Richtige für den Beruf des Datenerfassers/der Datenerfasserin!

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Datenerfassers/einer Datenerfasserin aus?

Wie die Berufsbezeichnung es schon sagt, sind die Datenerfasser/innen für das Erfassen von Daten zuständig. Datenerfasser/innen tragen Informationen, z.B. Personaldaten, in entsprechende Formulare und Datenbanken ein und stellen Daten zusammen, überprüfen diese und werten sie aus. Des Weiteren werden Datenerfasser/in in der Marktforschung eingesetzt, wobei sie die Aufgabe haben Menschen zu befragen und sich die Ergebnisse dokumentieren.

Außerdem sind Datenerfasser/innen für das Erfassen von Texten zuständig. Manchmal müssen sie ihre Informationen auch selbst beschaffen, sei es über das Internet oder mit Hilfe des Telefons. Sie erfassen zusammenhängende Texte, die sie z.B. von Diktiergeräten abrufen. Datenerfasser/innen können auch für allgemeine Büroarbeiten eingesetzt werden und dabei für den Schriftverkehr verantwortlich sein.

Ausbildung

Eine konkrete Ausbildung zum Datenerfasser/zur Datenerfasserin gibt es nicht. Von Vorteil könnten eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrungen mit Text- und Datenverarbeitungen sein. Das Berufsbild stellt eher eine Weiterbildung dar, in die man sich, mit den entsprechenden Kenntnissen, einarbeiten kann. Die Arbeit als Datenerfasser eignet sich für Menschen aller Alters- und Berufsgruppen.

In welchen Branchen arbeiten Datenerfasser?

Datenerfasser/innen finden Beschäftigung in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche wie z. B.

  • bei Datenverarbeitungsdiensten
  • in der öffentlichen Verwaltung
  • bei Interessenvertretungen, Verbänden und Organisationen

Ähnliche Berufe zum Datenerfasser/zur Datenerfasserin

  • Phonotypist/Phonotypistin
  • Stenotypist/Stenotypistin

Wussten Sie schon, dass…

  • Das “Hubble Teleskop” übermittelt jeden Tag so viele Daten, dass man 10.000 Standard-Computer damit füllen könnte.
  • 1995 acht Millionen amerikanische Haushalte einen Computer mit einem CD-ROM-Laufwerk besaßen – das ist eine Steigerung von 1600 Prozent zu 1990.
  • Der „Mann des Jahres“ 1982 im TIME-Magazine der Computer war.
Empfangskraft

„Ihnen ist der persönliche Kontakt zu Kunden wichtig? Sie sind eine offene und kommunikative Person, die Spaß am betreuen, telefonieren und organisieren hat? Dann steht Ihnen nichts mehr im Weg – werden Sie Empfangskraft!“

Wie sieht der Arbeitsalltag einer Empfangskraft aus?

Die Empfangskraft repräsentiert das Unternehmen. Die erste Person, die Kunden oder Gäste in einem Unternehmen antreffen, ist die Empfangskraft. Empfangskräfte haben die Aufgabe die eintreffenden Kunden höflich, freundlich und geduldig zu empfangen, bei den jeweiligen Ansprechpartnern anzumelden und sie gegebenenfalls aufzufordern einen Moment Platz zu nehmen. Nicht nur die Kunden, sondern auch Mitarbeiter des Betriebs wenden sich mit allgemeinen Fragen an die Empfangskraft. Dabei sollte die Empfangskraft immer Auskunft darüber haben, wer an- bzw. abwesend ist.

Des Weiteren nimmt die Empfangskraft Anrufe entgegen und leitet diese über die Telefonzentrale an die zuständige Person oder Abteilung weiter. Der Schriftverkehr zählt ebenfalls zu den Aufgaben der Empfangskraft. Eingehende Post, E-Mails und Faxe entgegennehmen, diese zu sortieren und zu verteilen sowie sich um den Versand von Briefen und Paketen zu kümmern, zählt zu den Alltagsaufgaben.

Ausbildung

Das Berufsbild ist an keine spezifische Ausbildung gebunden. Personen, die als Empfangskräfte tätig sind, haben zumeist eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen (z. B. Kauffrau für Bürokommunikation bzw. Büromangement).

  • Die Ausbildung: Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
  • Zuständige Stelle: IHK oder HWK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Erfahrungen im Bereich der MS-Office-Anwendungen sowie unterschiedliche Fremdsprachen sind von Vorteil. Empfangskräfte müssen in der Lage sein mehrere Dinge gleichzeitig auszuführen („Multitasking“), als auch teamfähig und flexibel zu sein. Die Empfangskraft sollte vor allem Freude am Umgang mit Menschen haben, da diese das ausschlaggebende im Beruf sind.

In welchen Branchen arbeiten Empfangskräfte?

Empfangskräfte arbeiten am Empfang von Betrieben der unterschiedlichsten Branchen, in der Hotellerie und in größeren Arztpraxen.

Rückblick des Berufs

Das Berufsbild der Empfangsdamen bzw. Empfangsherren wandelt sich von Jahr zu Jahr. Früher waren sie nur für die Begrüßung der Kunden zuständig. Während sie heutzutage, durch die Modernisierung der Büros, meistens verwaltende und kaufmännische Aufgaben übernehmen.

Wussten Sie schon, dass…

  • Daisy Donovan am Anfang ihrer Karriere als Empfangsdame aufgetreten ist.
  • Eine Empfangsdame in London keine High Heels tragen wollte und deshalb gefeuert wurde.
  • Bei der Neuverfilmung von Ghostbusters – Die Geisterjäger die Empfangsdame durch einen Empfangsherren abgelöst wurde.
Erzieher/in

Sie sind nervenstark, haben eine Horde Kids im Griff und engagieren sich für eine ideale Entwicklung der nachkommenden Generationen, dann brauchen wir Sie als Erzieher oder Erzieherin.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Erziehers/einer Erzieherin aus?

Ein Erzieher transferiert die theoretischen pädagogischen Lehrinhalte in die Praxis. Sie beobachten die Kinder beim Spielen, sind selber Spielpartner, betreuen die Kinder und sorgen dafür, dass der Nachwuchs entsprechend des Entwicklungsstandes gefördert wird. Ihrem aufmerksamen Auge entgeht nichts. Sie wissen, in welcher Lebenslage das Kind noch Förderbedarf hat und Sie kennen alle Talente der kleinen Wirbelwinde. Mit den Kollegen entwickeln Sie Spielmethodiken, welche die Kreativität der Kinder fördern und ein soziales Miteinander anregen. Im gemeinsamen Dialog mit den Eltern, Medizinern und Psychologen sorgen Sie dafür, dass der Nachwuchs bestmöglich auf die bevorstehenden Herausforderungen der Gesellschaft vorbereitet ist.

Die Ausbildung

Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
Die Ausbildungsart: Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen/Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)
Dauer: 3-6 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)

In welchen Beschäftigungsbetrieben wird ein Erzieher/Erzieherin arbeiten?

Als ausgebildeter Erzieher wird man eine Anstellung in den folgenden Betrieben finden:

  • in Kindergärten
  • in Kinderkrippen und Horten
  • in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen
  • in Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen
  • in Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
  • in Erholungs- und Ferienheimen

Welche Anforderungen werden an gelernte Erzieher/Erzieherinnen gestellt?

  • Der Erzieher muss ein sehr großes Verantwortungsbewusstsein mitbringen, da dieser während der Betreuungszeit dafür verantwortlich ist, dass den Kindern nichts passiert und sie gut versorgt sind.
  • Im Falle von verhaltensauffälligen Kindern, weiß der Erzieher, wie zu handeln ist.
  • Als Erzieher nimmt man die Sandwichposition ein zwischen Eltern, Kindern und außenstehenden Personen. Sie sind gekonnt im Zusammenfassen des Entwicklungsstandes und können ein fachmännisches Urteil über den psychischen Zustand des Kindes fällen.
  • Sie beobachten sehr genau und können aus den Beobachtungen Handlungsempfehlungen ableiten.

Diese Fächer sollten Ihnen in der Schule gelegen haben:

  • Ihre Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind so ausgeprägt, dass Sie Kindern fehlerfrei Lesen und Schreiben beibringen können.
  • Sie haben Spaß am Basteln und Musizieren.

Wusstest Sie schon, dass …

  • …Hillary Clinton Ihr erstes Geld als Babysitterin verdient hat? (Karrierebibel, karrierebibel.de/prominente-jobs/, 13.03.2017)
  • …der Männeranteil in Kindertageseinrichtungen 2015 4,7% in Deutschland betrug (mika, mika.koordination-maennerinkitas.de/forschung/forschung/, 13.03.2017)
  • …Mädchen zwischen 30 und 33 Monaten deutlich selbstständiger sind als Jungen (Spiegel, www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maedchen-sind-jungen-im-kindergarten-weit-voraus-a-1048500.html, 17.08.2015)

Ähnliche Berufe zum Erzieher/in:

  • Pädagoge/ Pädagogin
  • Pflegehelfer/in
  • Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
Elektroniker/in

„Sie mussten sich als Kind zurückhalten Ihre Finger nicht in die Steckdose zu stecken? Sie arbeiten gerne an unterschiedlichsten Orten und sind dabei hoch konzentriert und gewissenhaft? In ihrer Freizeit gehen Sie Ihren Freunden gerne schon mal mit technischen Details auf die Nerven? Dann leben Sie sich doch im Berufsfeld des Elektronikers aus!“

Wie sieht der Arbeitsalltag als Elektroniker aus?

Der Elektroniker ist für die Installation, Wartung und Instandhaltung von elektronischen Anlagen zuständig. Da sich der Elektroniker auf unterschiedliche Fachrichtungen spezialisieren kann, sind die Tätigkeiten je Bereich unterschiedlich. Zu den Aufgaben in diesem Job können also die Verlegung von Stromkabeln, die Einrichtung von Netzwerken und Maschinen, die Installation von Bürotechnik oder die Versorgung von Automaten gehören.

Abhängig vom Arbeitgeber und der Fokussierung der Ausbildung kann der Elektroniker sowohl als Dienstleister beim Kunden, als auch im Unternehmen selbst eingesetzt werden.

Spezialisierungen

Wer vielseitig ist und im Beruf nach Abwechslung strebt, kann im Berufsfeld des Elektronikers fündig werden. Hier gibt es die unterschiedlichsten Einsatzgebiete und Fachrichtungen, auf die sich der Elektroniker spezialisieren kann:

  • Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
  • Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme
  • Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Elektroniker für Automatisierungstechnik
  • Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme
  • Elektroniker für Geräte und Systeme
  • Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
  • Elektroniker für Betriebstechnik

Traumbranche Handwerk?

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Schulabschluss: mittlere Reife (Realschulabschluss)
Ausbildung: 3,5-jährige Ausbildung zum Elektroniker
Ausbildungsart: dual
Arbeitszeit: Schichtdienst möglich

In welchen Branchen arbeitet ein Elektroniker?

Der Elektroniker kann aufgrund seiner Spezialisierung in vielen Branchen tätig werden. So kann er sowohl im industriellen als auch im handwerklichen Bereich arbeiten. Die unterschiedlichen Vertiefungen ermöglichen dem Elektroniker ein breites Arbeitsspektrum.

Wussten Sie schon, dass…

  • … nur 12% aller Elektroniker weiblich sind?
  • … der deutsche Rapper MC FITTI eine Ausbildung zum Elektriker angefangen hat?
  • … der Flipflop nicht nur ein beliebter Schuh, sondern auch eine elektronische Schaltung ist?
  • … am 15. Februar 1959 erstmals ein mobiles Radargerät zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt wurde?
  • … Deutschland der größte Elektronikproduzent in Westeuropa ist?

Quelle (31.05.2017): www.ausbildung.de/berufe/elektroniker/

Ähnliche Berufe zum Elektroniker:

  • Elektroinstallateur
  • Industrieelektriker
  • Mechatroniker
Examinierte Pflegekraft

Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und möchten gerne im sozialen Bereich pflegerisch tätig werden? Dann wäre eine Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft bestimmt genau das Richtige für Sie. Wenn Sie zudem Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Belange von älteren und/oder kranken Menschen mitbringen sowie ein hohes Verantwortungsbewusstsein besitzen, haben Sie gute Voraussetzungen, um diesen Beruf zu ergreifen. Pflegefachkräfte werden immer mehr gebraucht, da die Zahl älterer Menschen stetig zunimmt.

Allgemeines/Aktuelles:

Der Beruf der Pflegefachkraft ist außergewöhnlich vielseitig und abwechslungsreich. Da es viele Institutionen gibt, die auf Pflegefachkräfte angewiesen sind, ist dies ein zukunftssicherer Berufszweig. Auch durch die Überalterung der Gesellschaft und die stetig steigende Zahl von an Demenz oder psychisch erkrankten Pflegebedürftigen steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegefachkräften.

Als Pflegefachkraft verfügt man über gute Weiterbildungsmöglichkeiten: Man kann sich nach der Ausbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen fortbilden, eine ähnliche Weiterbildung mit IHK-Prüfung absolvieren oder Qualifizierungslehrgänge belegen. Neben der IHK-Prüfung bieten sich EDV-Kurse, Bobath-Kurse oder Kurse in Kinästhetik, Pflegeplanung oder Palliativbegleitung an. Es gibt auch zahlreiche berufsbegleitende Aufstiegsweiterbildungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Fachbereichen wie onkologische Pflege, Psychiatrie, Anästhesie und Intensivpflege, Gerontopsychiatrie, Notfallmedizin oder häusliche Intensivpflege.

Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, hat mit einem Hochschulstudium – wie z. B. im Bereich Pflegewissenschaften, Pflegemanagement oder Pflegepädagogik – ideale Möglichkeiten für den beruflichen Aufstieg.

Traumbranche Pflege?

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Wie sieht der Arbeitsalltag einer examinierten Pflegefachkraft aus?

Als qualifizierte Pflegefachkraft übernimmt man die Pflege, Betreuung und Beratung von pflegebedürftigen Menschen aller Altersklassen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Man wählt geeignete präventive, kurative und palliative Maßnahmen aus und bespricht diese zusammen mit den Angehörigen. Im Vordergrund der Arbeit steht immer der Mensch, den man betreut und unterstützt. Die grundpflegerischen Tätigkeiten bestehen in der Unterstützung und Hilfe der Pflegebedürftigen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

  • Körperpflege wie Waschen, Duschen und Toilettengänge
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Wechseln der Verbände
  • Versorgung von Wunden
  • Messen von Blutdruck, Temperatur, Puls und Atmung
  • Beobachten des Patienten bezüglich Schlafverhalten und Toilettenhäufigkeit
  • Dokumentieren der Daten mittels entsprechender Software
  • Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden

Als Pflegefachkraft ist man auch Ansprechpartner für Angehörige der Pflegebedürftigen, bietet ihnen eine psychische Betreuung und hat ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte. Sie berät diese in pflegerelevanten Fragen und leitet an, Pflegemaßnahmen zu Hause selbst durchzuführen. Des Weiteren hilft sie bei der Beantragung nötiger Hilfsmittel oder Feststellen der Pflegebedürftigkeit beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Als ausgebildete Pflegefachkraft stellt sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Therapeuten, Ärzten, Angehörigen und Patienten dar.

Ihre Tätigkeit übt die Pflegefachkraft unter Beachtung ihrer Berufspflichten eigenverantwortlich und eigenständig im Rahmen der von den Ärzten angeordneten Maßnahmen aus. Zudem assistiert sie Ärzten bei therapeutischen Maßnahmen, wirkt mit bei der Diagnostik und Therapie und nimmt an Besprechungen und Visiten teil. Bei der Entwick-lung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten ist sie beteiligt und integriert diese in ihr Pflegekonzept. Auch Abrechnungs- und Verwaltungsarbeiten wie z. B. die Bestellung von Material und Medikamenten sind Bestandteil der Tätigkeit als Pflegekraftkraft.

Wenn man eine hohe soziale, fachliche und personale Kompetenz mitbringt und Interesse an sozialen, pflegerischen und medizinischen Aufgaben hat, wenn man pflegebedürftigen Menschen Hilfe und Betreuung geben möchten, ist man für den Beruf der Pflegefachkraft bestens geeignet. Zudem sollte man teamfähig und belastbar sein und sich auf Patienten aller Altersgruppen mit den unterschiedlichsten Krankheitssymptomen einstellen können. Auch EDV-Kenntnisse sind notwendig, da zur täglichen Arbeit einer Pflegefachkraft auch Verwaltungs- und Organisationsaufgaben gehören.

Übt man den Beruf der Pflegefachkraft aus, sollte man Flexibilität und Belastbarkeit mitbringen. Viele empfinden es als schön, abends nach Hause zu gehen und zu wissen, dass die Bewohner bzw. Pflegebedürftigen und deren Angehörige zufrieden sind. Deren Dankbarkeit merkt man oft schon an einem kleinen Lächeln – und das spornt an. Außerdem ist es wichtig, folgende sieben Eigenschaften in seinen Arbeitsalltag zu integrieren:

1. Zuhören: Als Pflegefachkraft muss man sich nicht nur gut ausdrücken können, um zum Beispiel dem Patienten oder der Familie einen Behandlungsvorgang oder einen Sachverhalt verständlich zu erklären. Man muss auch sehr gut zuhören können, um die Bedürfnisse und Probleme des Patienten und seiner Familie erkennen zu können. Zuhören ist oft ein wichtiger Schritt im Beziehungsaufbau zu Patienten.

2. Empathie: Eine professionelle Pflegefachkraft muss mit einer guten Portion Einfühlungsvermögen ausgestattet sein. Im täglichen Kontakt mit schwerkranken Menschen muss man fähig sein, Mitgefühl auszudrücken, Trost zu spenden und empathisch auf Angehörige einzugehen.

3. Respekt: Vor allem muss eine Pflegefachkraft, um ihre tägliche Arbeit auszuüben, Respekt haben. Dieser ist Grundvoraussetzung für einen würdevollen Umgang mit schwerkranken und sterbenden Patienten.

4. Humor: Humor ist eine Eigenschaft, mit der man die Herzen seiner Patienten gewinnen kann. Ein kleines Lächeln kann schon den Tag für die Pflegefachkraft selbst und für den Patienten verändern.

5. Aufmerksamkeit: Eine professionelle Pflegefachkraft schenkt auch kleinen Dingen Beachtung. Sie weiß, dass gerade kleine Dinge einen Unterschied machen, in medizinischen, wie auch interpersonalen Belangen.

6. Teamwork: Sie arbeitet mit Patienten, Angehörigen, Familien, Ärzten und anderen Fachkräften zusammen. Ein Gefühl für Teamwork muss dabei unbedingt vorhanden sein, denn ohne das gelingt die Zusammenarbeit mit anderen nicht. Pflegefachkräfte sind kooperative und mitdenkende Teamplayer, von denen man viel lernen kann.

7. Selbstsorge: Als Pflegefachkraft muss man körperlich fit und emotional stabil sein. Deshalb ist es wichtig, dass Pflegefachkräfte gut Sorge tragen für sich selbst. Sie müssen einen Ausgleich schaffen, zu ihrem sehr fordernden Arbeitsalltag.

Die Ausbildung

Als Pflegefachkraft werden Gesundheits- und Krankenpfleger, Kindergesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Altenpfleger bezeichnet. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung an einer Pflegefachschule ab. Wenn bereits eine Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer absolviert wurde, kann die Ausbildungszeit um ein Jahr verkürzt werden. Eine Ausbildung zur Pflegefachkraft ist auch im Fernstudium möglich.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft wird an einer staatlich anerkannten Krankenfachschule sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Dauer und Inhalt der Ausbildung werden durch das Krankenpflegegesetz sowie die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Berufe in der Krankenpflege vorgeschrieben.

  • Persönliche und gesundheitliche Eignung
  • Realschulabschluss oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Schulabschluss oder eine sonstige 10-jährige Schulausbildung
  • Hauptschulabschluss plus eine abgeschlossene, mindestens 2-jährige fachfremdeBerufsausbildung oder eine mindestens 1-jährige Ausbildung als Krankenpflegehelfer oder Altenpflegehelfer

Ein Mindestalter ist nicht vorgeschrieben. Wegen der hohen psychischen Anforderungen, die die Ausbildung zur Pflegefachkraft mit sich bringt, bevorzugen die meisten Ausbildungsstätten jedoch Bewerber, die mindestens 17 Jahre alt sind.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil der Ausbildung zur Pflegefachkraft, der insgesamt 2.100 Stunden umfasst, werden pflegerelevante Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Gesundheits- und Krankenpflege
  • Pflege- und Gesundheitswissenschaften
  • Naturwissenschaften und Medizin
  • Sozial- und Geisteswissenschaften
  • Wirtschaft, Recht und Politik

Die praktische Ausbildung umfasst 2.500 Praxisstunden in stationären und ambulanten Einrichtungen verschiedener Fachgebiete:

  • Innere Medizin
  • Geriatrie
  • Neurologie
  • Pädiatrie
  • Psychiatrie
  • Entbindungs- und Säuglingsstation
  • Gynäkologie
  • Chirurgie
  • Orthopädie

Die Prüfung zur Pflegefachkraft

  • Die 3-jährige Ausbildung zur Pflegefachkraft endet wie eine IHK-Prüfung mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung. Die schriftliche und mündliche Prüfung richtet sich nach der jeweiligen Spezialisierung zur Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflegekraft.
  • Die praktische Prüfung legt man in der Einrichtung ab, in der man den Praxisteil der Ausbildung absolviert hat. Diese Prüfung besteht zumeist darin, eine Pflegeplanung auszuarbeiten und anschließend die entsprechenden Pflegemaßnahmen durchzuführen.
  • Für jeden Prüfungsteil erhält man eine Note. Wer in einer Prüfung schlechter als mit der Note „ausreichend“ abgeschnitten hat, darf diese einmal wiederholen.

In welchen Bereichen arbeiten examinierte Pflegefachkräfte?

  • Krankenhäusern
  • Pflege- und Altenheimen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Hospizen
  • Ambulanten Pflegediensten
  • Krankenstationen von Justizvollzugsanstalten
  • Sonstigen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Zudem sind Pflegefachkräfte oft in beratender und gutachterlicher Funktion bei Gesundheits-ämtern, Krankenkassen, Pflegestützpunkten oder beim Medizinischen Dienst tätig.

Wussten Sie schon, dass …

  • … die Gesundheits- und Krankenpfleger neben Feuerwehrleuten und Piloten konstant zu den drei vertrauenswürdigsten Berufen Deutschlands gehören? 89 % der Bevölkerung spricht ihnen ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen aus.
  • … Experten bis zum Jahr 2020 einen Bedarf von 220.000 zusätzlichen Vollzeitkräften in der Altenpflege voraussagen?
  • … sich Gesundheits- und Krankenpflegehelfer nach den ersten praktischen Berufserfahrungen oft weiterbilden und den Status einer examinierten Pflegekraft anstreben? Aufgrund der gesammelten Praxiserfahrungen haben sie so beste Chancen zur Weiterbildung.

Verwandte bzw. ähnliche Berufe zum/zur examinierten Pflegefachkraft

  • Altenpfleger/in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
  • Hebamme/Entbindungspfleger
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Fachkraft-Pflegeassistenz
  • Fachkraft-Altenbetreuung

Quellen: www.pflegefachkraft.org, www.berufe.eu, www.ausbildungspark.com/berufsbilder/altenpfleger/

Fachkraft für Lagerlogistik

„Millionen von Gütern werden jährlich gefahren, geflogen, verschifft. Damit jeder zügig seine korrekte Ware erhält, sorgt die Fachkraft für Lagerlogistik in den Lagerhallen für einen reibungslosen Ablauf – und somit für zufriedene Kunden.“

Wie sieht der Arbeitsalltag einer Fachkraft für Lagerlogistik aus?

Als Fachkraft für Lagerlogistik ist man dafür verantwortlich, dass die Waren im Lager immer zur rechten Zeit am rechten Ort und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Es erwarten Sie viele organisatorische Aufgaben, wie zum Beispiel das Erstellen von Lagerplänen, die Berechnung von Lagerkosten, das Durchführen von Kontroll- und Inventurgängen und das Kommissionieren von Waren. Sie helfen beim Be- und Entladen der Transporter, kontrollieren Lieferpapiere und stellen sicher, dass die Lieferung vollständig und in Talt bei Ihnen angekommen ist. Anschließend sorgen Sie für eine fachgerechte Lagerung der Ware.

Oftmals ist die Fachkraft für Lagerlogistik auch für das Bestellen neuer Ware sowie das Einholen und Erstellen von Angeboten zuständig. Ihr Arbeitsplatz ist eine Lagerhalle, eine Fabrikhalle, Kühlhäuser und selten auch das Büro.

Die Ausbildung
Sie sind ein Organisationstalent, bringen technisches Verständnis mit und scheuen sich nicht, auch beim Be- und Entladen der Ware mit anzupacken? Dann verfügen Sie bereits über die drei wichtigsten Eigenschaften, die eine Fachkraft für Lagerlogistik mitbringen sollte.

Schulabschluss: Hauptschulabschluss oder mittlere Reife
Die Ausbildung: Fachkraft für Lagerlogistik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3 Jahre

In welchen Branchen arbeitet eine Fachkraft für Lagerlogistik?
Eine Fachkraft für Lagerlogistik arbeitet bei Speditionen, im Versandhandel und in Industrieunternehmen aller Branchen.

Wussten Sie schon, dass …

  • es den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Lagerlogistik“ erst seit August 2004 gibt? Vom 1. August 1991 bis zum 1. August 2004 hieß der Beruf noch „Fachkraft für Lagerwirtschaft“.
  • Sie während der Ausbildung nicht nur Themen wie Arbeitssicherheit, kaufmännische und logistische Fächer erlernen, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle spielt?
  • der Versandhändler Amazon eine gesamt Logistik-Fläche von 860.000m² hat? (http://www.amazon-logistikblog.de/fakten/)


Ähnliche Berufe zur Fachkraft für Lagerlogistik:

Fachlagerist/in

Sie sind gut in Form, behalten gerne den Überblick und finden somit alles wieder? Sie nehmen die Waren an, sortieren und lagern Sie – und leiten sie ggf. weiter. Wir erkennen in Ihnen deshalb direkt eine/n qualifizierten Fachlageristen/in.

Aktuelles

Egal ob die zweijährige Ausbildung zum Fachlageristen oder die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik – einen Aspekt des Berufes finden vor allem junge Männer durchaus reizvoll: Die Lageristen fahren ziemlich viel Gabelstapler. Was übrigens nicht heißt, dass junge Frauen daran nicht mindestens ebenso viel Spaß haben können.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Fachlageristen/einer Fachlageristin aus? 

Sie arbeiten sehr selbstständig und nehmen in erster Linie Waren/Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Darüber hinaus sind sie aber auch für das Packen, Sortieren und Lagern zuständig – selbstverständlich anforderungsgerecht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und unter Beachtung der Lagerordnung.

Lieferungen für den Versand zusammenzustellen bzw. Güter an die entsprechenden Stellen im Betrieb weiterleiten gehört ebenfalls zu den Aufgaben. Fachlageristen nutzen betriebliche computergestützte Informations-, Lager-  und Kommunikationssysteme. Bei der Weiterleitung der Güter arbeiten sie gekonnt mit verschiedenen Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen. Sie arbeiten dabei stets team- und kundenorientiert und beachten die Grundsätze des Arbeits- sowie Umweltschutzes.

In der Ausbildung zum Fachlageristen lernt man u.a., wie Lagerbestände und Auftragsunterlagen kontrolliert werden oder wie man Arbeitsaufträge kundenorientiert ausführt. Außerdem erfahren Sie, auf was es bei der Einlagerung von besonderen Gütern, wie etwa gefährlichen Arbeitsstoffen oder verderblicher Ware, ankommt.

Nach der Ausbildung arbeiten Fachlageristen/innen in der Regel in Lagerhallen von Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben oder anderen Logistikdienstleistern.

Darauf kommt es im Allgemeinen an:

  • Gute körperliche Konstitution
  • (z.B. Arbeiten Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit, schwere Gegenstände von Hand heben).
  • Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt
  • (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren).
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen u. Gewicht verstauen).
  • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein
  • (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen).


Die Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 2 Jahre, Verkürzung auf 1-1,5 Jahre möglich
Schulische Voraussetzungen: Rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachlagerist. In der Vergangenheit hatte der Großteil der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger hatte den Realschulabschluss und ein kleiner Anteil wurde ohne Schulabschluss eingestellt.

Ausbildungsbetriebe

  • Logistikzentren von Groß- und Einzelhandelsbetrieben
  • Versandhandelsunternehmen
  • Industriebetriebe
  • Größere Speditionen und Logistikdienstleister


Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten in erster Linie:

  • im Lager
  • in Kühlhäusern
  • in Fabrikhallen


Weiterbildung 

Die Ausbildung des zweijährigen Ausbildungsberufes Fachlagerist/-in kann nach den Vorschriften für das dritte Ausbildungsjahr des ebenfalls neu geordneten Ausbildungsberufes Fachkraft für Lagerlogistik fortgesetzt werden. Ebenfalls möglich: Ausbildung zum Logistiker, als geprüfter Meister für Lagerwirtschaft oder als Betriebswirt, Verkehrsfachwirt, Logistiker (FH/UNI).

Wussten Sie schon, dass …

  • der Sänger Andreas Bourani nach seinem Schulabbruch u.a. diese Jobs hatte: Er stapelte im Getränkemarkt Kisten und montierte am Fließband Computerteile. Heute feiert der Popsänger große Erfolge!
  • es eine „chaotische Lagerhaltung“ gibt, in der die Artikel keinen festen Platz haben?
  • man bei der Bewerbung für einen Fachlageristen-Job vor allem auf die Fächer Mathematik und Englisch achtet?
  • es sehr verrückte Lagerplätze gibt? Z.B. lagert eine Kelterei in Frankfurt ihren Apfelwein in 3 U-Booten aus dem 2. Weltkrieg.

Ähnliche Berufe zum Fachlageristen:

Fremdsprachenkorrespondent/in

Haben Sie ein Talent für Sprachen? Und möchten Sie Ihre Kommunikationsstärke sowie Ihr Ausdrucksvermögen auch beruflich einsetzen? Wenn Sie darüber hinaus auch noch sehr sorgfältig sind und sich für die Wirtschaft interessieren, legen wir Ihnen eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent / -korrespondentin ans Herz. Dabei ist es besonders wichtig, kunden- und serviceorientiert aufzutreten – eine offene und freundliche Art hilft Ihnen dabei ungemein.

Allgemeines / Aktuelles:
In einer immer stärker global agierenden Wirtschaft sind Fremdsprachen die Schlüsselkompetenz für beruflichen Aufstieg. Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten bzw. zur Fremdsprachenkorrespondentin rangiert unter den kaufmännischen Ausbildungen als eine der erfolgversprechendsten, um international eingesetzt werden zu können. Personalchefs wissen das betriebswirtschaftliche und juristische Know-how sowie die unverzichtbaren „soft skills“ dieser Arbeitnehmer zu schätzen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Fremdsprachenkorrespondenten/einer Fremdsprachenkorrespondentin aus?

Als Fremdsprachenkorrespondenten/Fremdsprachenkorrespondentin übernehmen Sie einfache Dolmetschertätigkeiten und telefonieren mit ausländischen Geschäftsleuten. Sie kümmern sich um den gesamten Schriftverkehr: Verträge und Rechnungen, Handelsbriefe, Lieferscheine und Zolldokumente und jeglicher E-Mail-Verkehr. Auch kaufmännische Tätigkeiten gehören zu Ihren Aufgaben: Sie haben alle Aufträge im Import- und Exportgeschäft im Blick und können bestens mit Zahlen umgehen.

Aber auch jenseits vom Schreibtisch sind Sie gefragt: Auf Geschäftstreffen, Verhandlungen oder Messen übernehmen Fremdsprachenkorrespondenten/-korrespondentinnen das Dolmetschen. Sie übermitteln nicht nur die reinen Sachinformationen – auch die Begrüßung ausländischer Partner sowie die Betreuung vor Ort gehören zu den besonderen Reizen Ihres Berufsalltags.

Die Ausbildung
Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss
Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika)
Dauer der Ausbildung: für gewöhnlich drei Jahre, Verkürzung möglich
Zuständige Stelle: Die Prüfungen werden bei einem Prüfungsausschuss an einer Schule abgelegt.

Die schulische Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten ist ein kaufmännischer Ausbildungsberuf. Das heißt, dass in der Regel Schüler, die einen mittleren Bildungsabschluss erworben haben, direkt nach der Schule mit dieser Ausbildung beginnen. Diese kann in Berufsfachschulen erfolgen und ist landesrechtlich geregelt. Die Dauer beträgt meist zwei Jahre. Oftmals beinhaltet die schulische Ausbildung auch ein mehrwöchiges Praktikum, bestenfalls sogar im Ausland. Der parallele Erwerb der Fachhochschulreife ist mit Beginn des Lehrgangs üblich. Prüfende Instanz sind die Kultusministerien der Länder.

Dies sind die Inhalte der Ausbildung:

  • Englisch sowie Französisch, Spanisch oder eine andere Fremdsprache
  • Konversation, Präsentation und Korrespondenz in der Handelssprache
  • Landeskunde
  • Übersetzung
  • Office-Skills und Organisation
  • Textverarbeitung
  • Wirtschaft und Recht

Es findet sowohl theoretischer als auch praktischer Unterricht statt, der unter anderem Kenntnisse in Auslandskunde oder Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft vermittelt. Daneben werden das Übersetzen geübt, allgemeine Sprachgrundlagen erworben und man erfährt, was man bei der (Handels-) Korrespondenz beachten muss.

Die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (IHK)
Eine gute Alternative zur schulischen Ausbildung ist die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (IHK). Diese wird z. B. als Fernstudium angeboten, das auch berufsbegleitend möglich ist. Anders als die Ausbildung an einer Berufsfachschule endet der Lehrgang zum Fremdsprachenkorrespondenten als berufsbegleitende Weiterbildung mit einer Prüfung vor einer Industrie- und Handelskammer (IHK).

In welchen Bereichen arbeiten Fremdsprachenkorrespondenten/-korrespondentinnen?Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, denn die Kombination aus sprachlichem und wirtschaftlichem Know-how spiegelt sich auch in ihren Einsatzgebieten wider.

Mögliche Tätigkeitsfelder:

  • Internationale Organisationen und Verbände
  • Import und Export
  • Industrie
  • Tourismus
  • Werbung und Public Relations
  • Messe und Veranstaltungswesen
  • Dienstleistung
  • Logistik


Wussten Sie schon, dass …

  • … Englisch die am weitesten verbreitete Sprache ist, auch wenn Hochchinesisch mehr Muttersprachler hat?
  • … Übersetzungsfallen auch als „falsche Freunde“ bezeichnet werden? Beispiel ist das Wort „actual“, das übersetzt „tatsächlich“ heißt und nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, „aktuell“.
  • … seit 1955 der Englischunterricht zu den Pflichtfächern in Deutschland zählt?
  • … man die immer stärker werdenden Einflüsse des Englischen auf die deutsche Sprache kritisch als „Denglisch“ bezeichnet?
  • … Englisch nicht die offizielle Amtssprache der USA ist? Sie haben nämlich keine! Englisch ist nur in einzelnen Bundesstaaten offizielle Amtssprache.

(Quelle: www.ausbildung.de/berufe/fremdsprachenindustriekaufmann)

Verwandte bzw. ähnliche Berufe  

  • Dolmetscher/in/Übersetzer/in
  • Europaassistent (Management-/Direktionsassistent/in)
  • Eurokaufmann/-frau
  • Hotelkaufmann/-frau
  • Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel

Weitere Quellenangaben:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7989
http://fremdsprachenkorrespondent.net/ 
https://www.ausbildung.de/berufe/fremdsprachenindustriekaufmann/

Gabelstaplerfahrer/in oder auch Staplerfahrer/in

„Jede Kiste hat Ihren Platz in der Garage und jedes Werkzeug haben Sie mit viel Leidenschaft einsortiert? Dann sind Sie unser Gabelstaplerfahrer rundum Lager und Logistik.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Gabelstaplerfahrers aus?
Als Gabelstaplerfahrer kommen Sie mit dem Gabelstapler überall dort zum Einsatz, wenn unhandliche und überwiegend schwere Waren zu transportieren sind. Zu Ihren Aufgaben gehört es außerdem, die Fahrzeuge zu warten und zu pflegen. Hierfür ist ein gewisses technisches Grundverständnis hilfreich.

Voraussetzungen:

  • Ein Mindestalter von 18 Jahren (es sei denn das Fahren des Gabelstaplers gehört zur Berufsausbildung und steht unter Aufsicht des Ausbilders).
  • Ein Führerschein ist nicht unbedingt erforderlich (außer man nutzt den Stapler auf öffentlichem Gelände).

Besondere schulische Voraussetzungen oder eine Ausbildung  zum Beruf des Gabelstaplerfahrers gibt es nicht. Den Gabelstapelschein also die Erlaubnis für das innerbetriebliche Steuern von Flurförderzeugen gemäß der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze BGG 925, BGV D 27 und BGV A1 absolviert man während eines 2-tägigen Lehrgangs. Der Kurs umfasst Inhalte zum richtigen Verladen, die Lagerwirtschaft und natürlich das Bedienen des Gabelstaplers. Wartung, Reparatur und Instandhaltung sowie Transporttechnik sind ebenfalls Themen des Lehrgangs.

Hilfreich für die Ausübung der Tätigkeit als Gabelstaplerfahrer sind: 

  • Erfahrung als Lagerist
  • technisches Grundverständnis
  • präzises Arbeiten
  • Flexibilität sowie Bereitschaft zur Schichtarbeit


Zuständige Stelle für die Gabelstaplerausbildung
: Gabelstaplerhändler oder bei Prüforganisation wie DEKRA, TÜV etc.

In welchen Branchen arbeiten Gabelstaplerfahrer?
Gabelstaplerfahrer arbeiten vorwiegend in den folgenden Branchen:

  • Transport, Versand und Lager
  • Verschiedenste Handels- und Industrieunternehmen
  • Landschaftsbau


Wussten Sie schon, dass …

  • die DEKRA-Akademie auf Anfrage einer Fernsehredaktion darauf hingewiesen hat, dass der Kurzfilm „Staplerfahrer Klaus – Der erste Arbeitstag“ aus dem Jahr 2000, der über den ersten Arbeitstag des Gabelstaplerfahrers Klaus Bersek handelt, nicht Bestandteil der Ausbildung sei. In der Ausbildung zum sicheren Umgang mit Gabelstaplern wird der Kurzfilm oft zur Auflockerung des Lehrgangs gezeigt. Der Film ist eine Parodie auf berufsgenossenschaftliche Lehrfilme über Arbeitssicherheit und Unfallverhütungsvorschriften und erreichte schnell Kultstatus. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lief 2001 als Wettbewerbsbeitrag auf den Filmfestspielen in Cannes. Die Produktion ist unter anderem von der Filmstiftung NRW.

Quelle 19.05.2016, Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Staplerfahrer_Klaus_%E2%80%93_Der_erste_Arbeitstag

Ähnliche Berufe zum Gabelstaplerfahrer:

Helfer/in Chemie- und Pharmatechnik

“Durch Ihre positive Herangehensweise und Ihre aktive Hilfsbereitschaft finden Sie sich rasch in Ihren Aufgaben zurecht. Ihre Arbeit erledigen Sie kompetent und selbst Routinearbeit ist bei Ihnen in zuverlässigen Händen. Sie kennen sich gut mit naturwissenschaftlichen Erzeugnissen aus, denn Ihren Einsatz als aktive Helferin im Bereich Chemie- und Pharmatechnik stellen Sie täglich unter Beweis.”   

Aktuelles

In dieser Branche findet man zahlreiche Ausbildungsberufe und Studiengänge, denn man beschäftigt sich mit den Prozessabläufen in der Umwelt und führt Experimente und Qualitätskontrollen durch: In der Naturwissenschaft und Forschung geht es vor allem um die Herstellung von biologischen, chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen. Die Biologielaboranten und Chemiker arbeiten meistens im Labor und analysieren die Stoffe aus der Natur. Sie bauen verschiedene Versuchsreihen auf und führen Tests durch. In der Naturwissenschaft sind die Studienbereiche aus der Biologie, Chemie und Physik vereint.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Helfers/einer Helferin im Bereich Chemie- und Pharmatechnik aus?  

Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik führen bei Herstellern von chemischen und pharmazeutischen Produkten oder in Laboratorien meist einfache oder zuarbeitende Tätigkeiten aus.

Aufgaben sind beispielsweise: 

  • beim Abfüllen der Produkte im Reinraum helfen
  • bedienen von Maschinen in der Werkhalle
  • die Anlage in der Produktionshalle überwachen
  • ein pharmazeutisches Produkt für die Verpackung vorbereiten
  • die nötigen Materialien für einen chemischen Versuche bereitstellen
  • Laborgeräte säubern
  • Einwiegen von chemischen Substanzen
  • Mischen von Rohstoffen nach Mengenvorgaben
  • Mischungsverhältnisse von chemischen Substanzen notieren

Ob als Berufseinsteiger oder mit bereits gesammelter Berufserfahrung – Sie überzeugen in diesem Job durch Ihre Flexibilität und Ihre Belastbarkeit. Außerdem zeigen Sie Interesse und Verständnis für chemische und pharmatechnische Prozesse und Produkte.

Ihre Unterstützung bei der Herstellung von chemischen Zusammensetzungen bzw. pharmazeutischen Produkten geht Ihnen leicht von der Hand und Sie arbeiten gerne im Team. Im Allgemeinen sind Sie im Bereich der Produktion tätig, können aber auch im Lager eingesetzt werden. De Bereitschaft zur Schichtarbeit und evtl. zur Wochenendarbeit sollte ihrerseits gegeben sein.

Persönliche Eigenschaften, die Sie mitbringen sollten: 

  • gute Auffassungsgabe
  • hohe Motivation / Leistungsbereitschaft
  • Organisationsfähigkeit
  • selbständiges Arbeiten
  • Zuverlässigkeit


Die Ausbildung

Eine konkrete Ausbildung zum Helfer im Bereich Chemie- und Pharmatechnik gibt es nicht. Als Mitarbeiter im Bereich Produktion wird auch meist keine spezifische Berufsausbildung vorausgesetzt, sondern die Arbeitskräfte werden an ihrem Arbeitsort eingewiesen. Wichtig ist jedoch, dass ein/e Helfer/in schnell und umsichtig reagieren muss. Außerdem sollte er/sie sorgfältig, aufmerksam und gewissenhaft arbeiten sowie auch bei Routineaufgaben oder Akkordarbeit konzentriert vorgehen, damit die Produkte fehlerfrei sind und den Qualitätsanforderungen entsprechen. Ebenfalls von großer Bedeutung ist körperliche Belastbarkeit.

In welchen Branchen arbeiten Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik?

Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik finden Beschäftigung in erster Linie:

  • in Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie, z.B. bei Produzenten von Arzneimitteln, Düngemitteln oder Schädlingsbekämpfungsmitteln

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung:

  • in fotografischen oder zahntechnischen Laboratorien


Wussten Sie schon, dass … 

  • Theodor Fontane Apotheker war?
  • man so Fahrenheit in Celsius umrechnet: minus 32, mal 5 und geteilt durch 9?
  • Red Bull bei niedrigeren Temperaturen als Cola gefriert?
  • der Atem bei einer Temperatur von -90 Grad in der Luft friert und auf den Boden fällt?
  • das Feuer besser mit heißem Wasser gelöscht werden kann, als mit kaltem?


Ähnliche Berufe zum/zur Helfer/in im Bereich Chemie- und Pharmatechnik 

  • Chemielaborant
  • Chemikant
  • Chemisch-technische/r Assistent/in
  • Pharmakant
  • Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter
  • Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in
  • Physiklaborant
Helfer/in – Kunststoff, Kautschuk

„Sie mögen den Geruch von Gummi und sind helfen gerne bei der Entstehung von Kautschuk und Kunststoffteilen? Dann sind Sie unser neuer Kollege.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Helfers Kunststoff und Kautschuk aus?
Als Helfer Kunststoff und Kautschuk arbeiten Sie sehr genau und sind fingerfertig. Sie arbeiten vorwiegend im Stehen und oftmals im Schichtbetrieb. Zu Ihren Aufgaben zählen einfache Zuarbeiten und unterstützende Tätigkeiten. Neben Anlerntätigkeiten in Betrieben, die Kunststoffe verarbeiten, sind Sie in Produktionsbetrieben der Automobilzulieferbranche, der Möbelindustrie oder der Elektrotechnik-Branche zu finden.

Die Ausbildung
Als Helfer Kunststoff und Kautschuk sind keine besonderen schulischen Voraussetzungen nötig. Viele Tätigkeiten sind nach einer kurzen Einarbeitungsphase selbstständig durchführbar.

In welchen Branchen arbeiten Helfer für Kunststoff und Kautschuk?
Helfer Kunststoff und Kautschuk arbeiten in Industriebetrieben,

  • bei Herstellern von Bereifungen
  • in Vulkanisierwerken
  • in Betrieben der Kunststoff herstellenden und verarbeitenden Industrie
  • bei  Automobilzuliefern
  • in der Möbelindustrie
  • in der Elektrotechnikbranche


Wussten Sie schon, dass …

  •  bereits die Maya und die Azteken Kautschuk, den Ausgangsstoff für Gummi, kannten und verwendeten?
  • erst durch die Vulkanisation, die Charles Goodyear im Jahre 1939 erfand, aus dem Kautschuk elastisches Gummi wurde?
  • lt. dem Umweltbundesamt in Deutschland 76 Plastiktüten jedes Jahr pro Kopf verbraucht werden?
  • 70% des weltweit produzierten Kautschuks für die Produktion von Autoreifen verwendet wird?


Ähnliche Berufe zum Helfer Kunststoff und Kautschuk:

Helfer/in Küche

Aufgaben, Einsatzgebiete und Gehalt: Das erwartet Sie, wenn sie dort arbeiten, wo Genuss entsteht

Kennen Sie Linguini und Rémy, den Küchenjungen und die Ratte aus dem Erfolgsfilm „Ratatouille“? Diese beiden beginnen ihre gemeinsame Karriere in der Küche als das, was unverzichtbar für jede erfolgreiche Küche ist: als Küchenhilfe.

Während die Kunden ihre Speisen im Gastraum genießen, arbeiten Sie als Küchenhilfe hinter den Kulissen eng mit den Küchenchefs zusammen. In Deutschland werden jährlich 80,9 Milliarden Euro Umsatz im Gastgewerbe erzielt – ein bedeutender Wirtschaftszweig, in dem Sie als unverzichtbarer Helfer für die Kunst des Kochens einen wichtigen Beitrag leisten. Die Sterne stehen gut, denn: gegessen wird immer.

Was sind die Aufgaben eines Helfers in der Küche?

Vom kleinen Familienrestaurant bis zur Großküche – Helfer im Bereich Küche sind in Gasthöfen, Catering-Unternehmen, Hotels und Kantinen im Einsatz. Sie führen meist einfachere Tätigkeiten aus und unterstützen Küchenchefs und Köche bei der Herstellung der Speisen. Küchenhelfer arbeiten ihren Fachkräften zu, indem sie Gemüse, Früchte und Salat waschen und schneiden. Saucen, Marinaden und Dressings bereiten sie nach Rezept je nach Lokal selbstständig zu, ebenso wie Beilagensalate oder Häppchen. Auch die fachgerechte Lagerung von Lebensmitteln in Kühl- und Trockenlagern gehört zum Aufgabenbereich. Außerdem bedienen sie verschiedene Küchenmaschinen nach Anleitung und werden während eines Arbeitstags mit Aufräum-, Spül- und Reinigungsarbeiten betraut. Sie haben immer ein Auge auf die Lagerräume – damit die Küche stets mit allen benötigten Nahrungsmitteln versorgt ist.

Traumbranche Gastronomie?

Mit unserer Jobbörsen-App bleiben Sie auch unterwegs über freie Stellen informiert.

Voraussetzungen für eine Anstellung als Helfer in der Küche

Für die Beschäftigung als Helfer in der Küche ist keine Ausbildung erforderlich. Erste Erfahrungen mit Lebensmitteln oder in der Gastronomie sind von Vorteil – eine umfangreiche Einweisung am Arbeitsplatz sorgt jedoch dafür, dass Helfer in der Küche alle wichtigen Handgriffe und Techniken erlernen.

Die Arbeit in gastronomischen Betrieben erfordert körperliche Fitness und eine hohe psychische Belastbarkeit. Wenn viele Gerichte gleichzeitig in den Gastraum geschickt werden, ist es meist laut und hektisch – Ruhe bewahren in stressigen Situation ist für Küchenhilfen das A und O. Belastbarkeit und Kommunikationsfähigkeit sind ebenfalls wichtige Eigenschaften am Arbeitsplatz, genauso wie Körperkraft, denn häufig werden große Gefäße und Küchengeräte als auch schwere Pfannen verwendet. Auch langes Stehen gehört zum Arbeitsalltag.

Die Arbeit in der Gastronomie erfordert Leidenschaft, Motivation und Durchhaltevermögen. Küchenhilfen werden häufig sehr flexibel und vor allem zu den Stoßzeiten der Gastronomie eingesetzt – also mittags und abends, an Wochenenden und Feiertagen.

Wichtig: Wer mit Lebensmitteln arbeitet, benötigt eine Bescheinigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Nach einer mündlichen und schriftlichen Belehrung im Gesundheitsamt, die über die Gefahren bei der Arbeit mit unverpackten Lebensmitteln aufklärt, dürfen Mitarbeiter in der Gastronomie tätig werden.

In welchen Betrieben arbeitet ein Helfer im Bereich Küche?

Küchenhilfen finden häufig eine Anstellung in den folgenden Branchen und Betrieben:

  • Gastronomie, Catering und Hotellerie
  • Krankenhäuser, Heime oder Tagesstätten
  • Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe


Die Perspektiven

Küchenhilfen werden manchmal auch als „Beiköche“ bezeichnet, da sie den Koch und das weitere Küchenpersonal bei der Zubereitung von Gerichten unterstützen. Allerdings ist „Beikoch / Beiköchin“ ein Ausbildungsberuf, den verschiedene Bildungsträger als zwei-bis dreijährige Vollzeitausbildung anbieten. Je nach Arbeitgeber können Sie – sofern Ihr Herz für die Küche schlägt – Lehrgänge und Kurse besuchen, um fachlich auf dem Laufenden zu sein oder sich für „höhere“ Aufgaben zu qualifizieren, beispielsweise Küchenwesen, Hygiene und Kochen. Und wenn Sie schon viele Jahre in der Küche gearbeitet haben, kommen Weiterbildungen zum Koch oder Küchenmeister infrage.

Wussten Sie schon, dass…

  • die monatliche Bruttovergütung eines Helfers in der Küche zwischen 1.560€ und 1.796€ liegt?1
  • im Jahr 2015 mehr als 221.000 Unternehmen im deutschen Gastgewerbe tätig waren?
  • 41 Prozent der Berufstätigen in Deutschland mittags auswärts essen?


Ähnliche Berufe

  • Helfer/in in der Lebensmittelherstellung
  • Helfer/in im Gastgewerbe
  • Helfer/in in der Hauswirtschaft
  • Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Quelle: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung/verdienstmoeglichkeiten&dkz=3751

Quelle: https://www.dehoga-bundesverband.de/zahlen-fakten/anzahl-der-unternehmen/
Quelle: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Ernaehrungsreport2017.pdf?__blob=publicat

Helfer/in für Lagerlogistik und Transport

Als Helfer für Lagerlogistik und Transport sind Sie unser Mitarbeiter, wenn es um den Transport von Waren und Gütern im Wert von 1,2 Billionen Euro (2015) geht. Unseren Respekt davor, was von Ihnen tagtäglich an Waren bewegt wird, denn Sie sind ein wichtiger Eckpfeiler für unsere stabile Wirtschaft.

Wie sieht der Arbeitsalltag als Helfer für Lagerlogistik und Transport aus?

Als Helfer in der Lagerlogistik kommissionieren Sie anhand von vorgegebenen Listen die Waren und kontrollieren, ob die Güter in einwandfreiem Zustand sind, bevor diese an den Kunden versandt werden. In Ihrer Verantwortung liegt, dass managen der Warenein- und -ausgänge. Sie begutachten angelieferte Waren und buchen die Waren im Anschluss. Die Verpackungen von Waren werden von Ihnen ausgezeichnet und Sie bereiten alle Warenausgänge für den Transport vor. Nach einer abschließenden Kontrolle der Warenverpackung, beladen Sie die Transportfahrzeuge und sichern das zu transportierende Gut. Je nach Bedarf werden Sie auch für Montagearbeiten eingesetzt.

Voraussetzungen für eine Anstellung als Helfer für Lagerlogistik und Transport

Für die Beschäftigung als Helfer in der Lagerlogistik und dem Transport ist keine Ausbildung erforderlich. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Lagerwirtschaft und bei der Kommissionierung. Die Arbeit im Lager ist verbunden mit körperlicher Anstrengung und fordert deshalb eine solide Grundfitness. Während Ihrer Arbeit wissen Sie, wie Sie sich organisieren und gehen Schritt für Schritt durch Ihre Arbeitsaufgaben. Als Helfer für die Lagerlogistik und den Transport sind Sie ein guter Team-Worker und helfen Ihren Kollegen, wenn einmal Not-am-Mann ist.

In welchen Branchen arbeitet ein Helfer Lagerlogistik und Transport?

Der Helfer für Lagerlogistik und Transport findet häufig eine Anstellung in den folgenden Branchen und Betrieben:

  • bei Speditionen und im Logistikgewerbe
  • bei Unternehmen mit Eigentransportleistungen
  • in Unternehmen aller Wirtschaftsbranchen, wenn diese über Produktionsbereiche, Lagerbereiche oder Versandabteilungen verfügen.
  • in Betrieben des Transport- und Verkehrswesens


Wussten Sie schon, dass …

  • im Jahre 2015 Waren und Güter im Wert von 1,2 Billionen Euro exportiert wurden?1
  • Kraftwagen und Kraftwagenteile so oft exportiert wurden, wie keine anderen Güter?2
  • die Vereinigten Staaten unsere stärksten Handelspartner sind?3
  • in Luxemburg der Mindestlohn bei 11,12 Euro  (2016) liegt?4
  • in Europa die Griechen im Durchschnitt die meisten Stunden pro Woche arbeiten?

1 2 Quelle 24.06.2016, de.statistika.com: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/151019/umfrage/exportgueter-aus-deutschland/
Quelle 24.06.2016, destatis.de: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Aussenhandel/Handelspartner/Tabellen/RangfolgeHandelspartner.pdf?__blob=publicationFile
4 Quelle 24.06.2016, de.statistika.com: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/37401/umfrage/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu/
Quelle 24.06.2016, kununu: http://news.kununu.com/statistik-der-woche-arbeitszeit-europa/

Ähnliche Berufe zum Helfer für Lagerlogistik und Transport:

Helfer/in Lebensmittelherstellung

“Sie sind ein echter Teamplayer. An Ihrem Arbeitsplatz zeichnen Sie sich durch Ihre Zuverlässigkeit aus und beweisen Geschick mit Ihren Händen, denn Sie beschäftigen sich mit allerlei Produktionsmitteln sowie ggf. auch dem Bedienen von Maschinen. Durch Ihre Fingerfertigkeit geht die Produktion schnell vonstatten.”

Aktuelles

Die Lebensmittel-Industrie macht in Deutschland einen riesigen Teil der Wirtschaft aus und bietet Job-Suchenden vielfältige Möglichkeiten.

Das sollten Sie wissen:

Sobald Sie im Lebensmittelgewerbe tätig sind und direkt oder indirekt mit Lebensmitteln zu tun haben, wird ein „Gesundheitszeugnis“ beziehungsweise der Nachweis der Erstbelehrung oder entsprechender Folgebelehrungen nötig (gesetzlich vorgeschriebener Hygiene- und Infektionsschutz).

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Helfers/einer Helferin im Bereich Lebensmittelherstellung aus?

Ihre Aufgabe ist es, meist einfache oder zuarbeitende Tätigkeiten auszuführen. Dies geschieht zum Beispiel in Konservenfabriken und anderen Produktionsbetrieben, in handwerklichen Unternehmen der Lebensmittelbranche, aber auch in der Getränkeproduktion.

Teilweise gehören zu Ihren Aufgaben auch das Bearbeiten von Warenbestellungen und Versandaufträgen sowie die Überwachung des Produktionsprozesses. Ob Zubereitung, Abfüllen, Abwiegen oder Qualitätskontrolle von Produkten – das alles fällt in den Bereich der Lebensmittelherstellung.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Genauigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Belastbarkeit


Die Ausbildung

Einen direkten Ausbildungsberuf als Helfer/in im Bereich Lebensmittelherstellung gibt es nicht. Die Lebensmittelbranche bietet jedoch Auszubildenden oder Studierenden eine Brandbreite an Berufen. Denn die Lebensmittelbranche ist für die Herstellung, Verpackung, die Entwicklung von neuen Produkten sowie der Qualität und Vermarktung der Produkte zuständig. Jedes Jahr werden neue Produkte auf den Markt gebracht, die von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern entwickelt werden. Die neuen Produkte werden dann von dem Bäcker, der Fachkraft für Fruchtsafttechnik, der Fachkraft für Lebensmitteltechnik oder dem Süßwarentechnologen produziert.

Andere Faktoren wie Bioprodukte und die gesunde Ernährung spielen in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle. Als Diätassistent oder Ernährungstherapeut überwachen Sie die Zubereitung der Speisen und berechnen den Lebensmittelbedarf. Auch eine Vielzahl an Studiengängen widmen sich der Ernährungsberatung sowie der Qualität der Lebensmittel.

In welchen Branchen arbeiten Helfer/innen im Bereich Lebensmittelherstellung? 

Typische Branchen sind in erster Linie:

  • Industrieunternehmen, die Lebensmittel wie Obst-, Gemüse-, Wurst-, Süßwaren produzieren oder Betriebe der Getränkeindustrie.
  • Handwerksbetrieben wie Bäckereien und Konditoreien.
  • Darüber hinaus finden Helfer/innen im Bereich Lebensmittelherstellung auch Beschäftigung:
  • im Gastronomiebereich mit eigener Herstellung, wie z.B. Eisdielen und Straßencafés oder in Betrieben der Tabakwarenindustrie.


Wussten Sie schon, dass …

  • Stefan Raab schon bei seiner Ausbildung Ehrgeiz bewies? Seine Metzgerlehre absolvierte er als Bezirksbester der Handelswerkkammer Köln.
  • die Bundestrainerin unserer Frauen-Nationalelf (Sylvia Neid) eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin gemacht hat, Blumen auslieferte und auch bei einer Versicherung gearbeitet hat, bevor sie vom damaligen Bundestrainer Berti Vogts als einst aktive Fußballerin an den Spielfeldrand beordert wurde?
  • Coca-Cola eigentlich grün ist? Die von Dr. John S. Pemberton im Jahr 1886 erfundene Coca-Cola war in ihrer Ursprungsform grün. Erst die Farbstoffe verliehen ihr die gewohnte braune Farbe.
  • Äpfel zu 25% aus Luft bestehen? Das ist auch der Grund, warum Äpfel schwimmen, statt im Wasser zu versinken.


Ähnliche Berufe zum/zur Helfer/in Lebensmittelherstellung   

  • Helfer/in Küche
  • Helfer/in Produktion und Verpackung
  • Fachkraft für Lebensmitteltechnik
  • Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk
Helfer/in Papier, Verpackung

„Papier und Verpackungen begleiten uns jeden Tag: ob im Supermarkt, bei der Arbeit oder zu Hause. Verpackungen sind eine wichtige Kommunikationsform und entscheiden oft über den Kauf des Produkts und garantieren eine sichere Lieferung. Bei der Produktion werden geschickte Helfer benötigt.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Helfers im Bereich Papier und Verpackung aus?
Als Helfer Papier und Verpackung arbeiten Sie sehr genau und sind fingerfertig. Sie arbeiten vorwiegend im Stehen und oftmals im Schichtbetrieb. Zu Ihren Aufgaben zählen alle anfallenden einfachen und zuarbeitende Tätigkeiten. Neben Anlerntätigkeiten in der Herstellung von Papier- und Pappeproduktion sind Sie auch für das Kleben, Verpacken und Versandfertig machen der Produkte zuständig.

Die Ausbildung
Als Helfer Papier und Verpackung sind keine besonderen schulischen Voraussetzungen nötig. Viele Tätigkeiten sind nach einer kurzen Einarbeitungsphase selbstständig durchführbar. Oftmals ist jedoch ein Führerschein Klasse B oder sogar ein Gabelstablerführerschein von Vorteil.

In welchen Branchen arbeiten Helfer für Papier und Verpackung?

Helfer Papier und Verpackung arbeiten in Industriebetrieben:

  • die Papier, Karton oder Pappe produzieren.
  • die Papier verarbeiten, z.B. beim Herstellen von Verpackungen.
  • die Verpackungsmittel aus Kunststoffen herstellen.
  • bei der Druckweiterverarbeitung.


Wussten Sie schon, dass …

  • die Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie 2012 einen Jahresumsatz von 29,7 Mrd. Euro hatte?
  • man von Pappe erst ab 600g/m² spricht? Papier wiegt zwischen 7g/m² und 225 g/m² und Karton zwischen 225g/m² und 600g/m².
  • es über 3.000 verschiedene Arten von Papier gibt.
  • es 2014 in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie 135.117 Beschäftigte in 1144 Betrieben gab.
  • der Verdienst eines Helfers für Papier und Verpackung zwischen 1.350 Euro und 1.528 Euro brutto liegt.

Quelle 20.05.2016, Karriere Papier + Verpackung:
karriere-papier-verpackung.de/ 

Ähnliche Berufe zum Helfer Papier und Verpackung:

Industriekaufmann/-frau

“Kaufmännisches Interesse und Verantwortungsbewusstsein sind gefragt: Sie bringen Freude am Umgang mit Zahlen und Daten mit, Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick? Dann kann es nicht anders sein, dass Sie als Industriekaufmann/-frau arbeiten.”

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Industriekaufmanns/-frau aus?

Als Industriekaufmann/-frau sind Sie ein echtes Allround-Talent und arbeiten 100 Prozent organisiert und strukturiert. Zu Ihren Tätigkeiten gehören kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aufgabenbereiche wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personalwesen sowie Finanz- und Rechnungswesen. Sämtliche anfallende Verwaltungsabläufe gehören zu Ihren Aufgaben und Sie kennen sich bestens mit den Unternehmensabläufen und –prozessen aus wie beispielsweise:

  • den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen
  • die Auftragsabwicklung
  • die Kundenbetreuung und -beratung
  • die Analyse von Marktpotentialen
  • die Entwicklung von Marketing- und Vertriebsstrategien
  • die Bedarfsermittlung und Planung in der Materialwirtschaft
  • das Erstellen von Gehaltsabrechnungen, Personalstatistiken und Personalakten

Nicht selten sind auch Fremdsprachenkenntnisse für die Kundenkommunikation erforderlich.

Die Ausbildung

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung erforderlich, überwiegend aber bevorzugen Betriebe Auszubildende mit einer Hochschulreife.
Die Ausbildung: Industriekaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel und im Handwerk.
Art der Ausbildung: Dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

In welchen Branchen arbeitet ein Industriekaufmann/-frau?

Industriekaufleute arbeiten in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche wie beispielsweise:

  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Fahrzeugbau, -instandhaltung
  • Glas, Keramik, Rohstoffverarbeitung
  • Holz, Möbel
  • Metall- und Maschinenbau
  • Feinmechanik, Optik
  • Nahrungs- und Genussmittelherstellung
  • Papier und Druck


Wussten Sie schon, dass …

  • sowohl Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich, als auch Comedian Simon Gosejohan ausgebildete Industriekaufmänner sind?
  • Sie mit einem besonders guten Ausbildungsabschluss die Möglichkeit haben, ein IHK-Stipendium für eine Weiterbildung zu erwerben?

Quelle 04.07.2016, Ausbildung: www.ausbildung.de/berufe/industriekaufmann/

Ähnliche Berufe zum Industriekaufmann/-frau:

  • Bürokaufmann/-frau
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Fachangestellte/r für Bürokommunikation
  • Betriebswirt/in – allg. Betriebswirtschaft
  • Veranstaltungskaufmann/-frau
Industriemechaniker/in

Maschinen sind aus unserem Alltag und Arbeitsumfeld nicht mehr weg zu denken. Als Industriemechaniker sind Sie unser Mann, der für dessen Wohl sorgt. Als Industriemechaniker bauen und warten Sie die Maschinen und schauen, dass alles einwandfrei läuft.

Das ist für Sie relevant
Wenn Sie den Beruf des Industriemechanikers erlernt haben, dann stehen Ihnen die verschiedensten Möglichkeiten der Weiterbildung offen. Durch erweiternde Lehrgänge können Sie sich auf ein Gebiet spezialisieren, so zum Beispiel auf die Fertigungsplanung und die Werkstofftechnik. Wenn Sie eine gewisse Zeit als Industriemechaniker gearbeitet haben, können Sie sich als Industriemeister weiterqualifizieren lassen. Der Beruf des Industriemechanikers ist auch eine sehr gute Vorbereitung für einen akademischen Werdegang im Ingenieurswesen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Industriemechanikers/einer Industriemechanikerin aus?

Ein Produktionsbetrieb ist abhängig davon, dass die Maschinen laufen und einwandfreie Produkte fertigen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Fertigungsanlagen und Maschinen immer funktionsbereit sind und es zu keinen Stillständen kommt. Neben dem Warten, fertigen Sie Baugruppen, Bauteile und Geräteteile für die Maschinen. Ist ein Bauteil hergestellt, montieren Sie dieses an der Maschine. Nach einer präzisen Montage wird die Maschine eingerichtet und in Betrieb genommen. Um sicherzustellen, dass es bei der Nutzung der Anlage zu keinen Komplikationen kommt, prüfen Sie alle Funktionen sorgfältig. Um die Lebensdauer einer Maschine zu verlängern, kümmern sie sich um die Wartung und Reinigung. Bei Störungen sind Sie der erster Ansprechpartner und beheben die Störung. Sie kennen sich aus und erklären Kollegen, wie die Anlage zu bedienen ist.

Die Ausbildung
Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
Die Ausbildung: in Industrie, Handel oder Handwerk
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK oder HWK
Dauer: 3,5 Jahre

In welchen Branchen arbeiten Industriemechaniker?
Als Industriemechaniker bieten sich Perspektiven in beinahe allen industriellen Wirtschaftsbereichen. Ihr Arbeitsort ist in den meisten Fällen ein Produktionslager, eine Werkhalle und Werkstätten.

Das sollten Sie mitbringen?
Für den Beruf des Industriemechanikers ist es wichtig, dass Sie großes Verantwortungsbewusstsein für die Wartung und Pflege von Maschinen mitbringen. Zur Fertigung von komplizierten Bauteilen darf es Ihnen nicht an Fingerfertigkeit fehlen und auch feinmotorische Herstellungsarbeiten machen Ihnen keine Probleme. Damit die gefertigten Bauteile auch exakt passen, muss sehr genau gearbeitet werden. Vermessungen müssen stimmen, damit es bei der Montage von Baugruppen keine Überraschungen gibt.

Wussten Sie schon, dass …

  • Rocco Stark, viele kennen ihn aus dem Dschungelcamp, eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht hat, bevor er Schauspieler wurde?1
  • der Beruf des Industriemechanikers zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland gehört?2
  • der Beruf des Industriemechanikers 1987 eingeführt wurde und die Berufe Maschinenschlosser und Betriebsschlosser ablöste.3

Ähnliche Berufe zum Industriemechaniker:

1RTL, http://www.rtl.de/cms/das-sommerhaus-der-stars-2016-so-ticken-rocco-stark-und-angelina-heger-2922912.html, 18.07.2016
2
Ausbildung.de, http://www.ausbildung.de/berufe/beliebteste/, 18.07.2016
3Arbeits ABC, http://arbeits-abc.de/industriemechaniker-industriemechanikerin/, 18.07.2016

Informatikkaufmann/-frau

Du hast Interesse an Hard- und Softwarekomponenten? Lust auf analytisch-methodische Fehlerbehebungen? Du bringst Verhandlungsgeschick mit und hast Durchsetzungsvermögen? Dann ist der Beruf Informatikkaufmann/-frau genau das Richtige für dich!

Wie sieht der Arbeitsalltag der Informatikkaufleute aus?

Informatikkaufleute arbeiten in größeren Unternehmen der Industrie, im Handel sowie bei Banken und Versicherungen. Ihr Aufgabenspektrum ist ziemlich groß.  Sie analysieren Geschäftsprozesse hinsichtlich des Einsatzes von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT) und sind für die Anpassung und Einführung dieser verantwortlich. Des Weiteren sind sie im Bereich der Kosten-Nutzen-Analyse gefragt und holen demnach Angebote von Lieferanten ein. Sie fertigen Mappen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Funktionen für die Programme und administrieren die informations- und telekommunikationstechnischen Systeme. Im Beruf der Informatikkaufleute ist es wichtig, kaufmännisches und technisches Verständnis mitzubringen und eine selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise zu haben.

Ausbildung

  • Schulabschluss: Fach- oder Allgemeine Hochschulreife
  • Die Ausbildung: Informatikkaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
  • Zuständige Stelle: IHK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich


In welchen Branchen arbeiten Informatikkaufleute?

Informatikkaufleute arbeiten in IT-Abteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftszweige oder IT-Firmen, aber auch in Institutionen wie zum Beispiel Krankenhäusern.

Wusstest du schon, dass…

  • in 2012 81% der privaten Haushalte einen Computer besaßen?
  • die Ausbildung des Informatikkaufmanns noch sehr jung ist und erst seit Kurzem angeboten wird?
  • das Betriebssystem Linux, als eines der sichersten auf dem Markt gilt?
  • die Zahl der Computerprozessoren heute etwa dreimal so hoch ist wie die Zahl der Menschen auf der Erde.
  • der/die Informatikkaufmann/Informatikkauffrau einer von vier IT-orientierten Ausbildungsberufen ist?

Quelle 10.10.2016, Ausbildung http://www.ausbildung.de/berufe/informatikkaufmann/

Ähnliche Berufe zum Informatikkaufmann/-frau

  • Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann/Informations- und Telekommunikationssystem-Kauffrau
  • Kaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent/Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin – Informationsverarbeitung
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration
IT-Systemadministrator/in

Wenn du Interesse an IT-Hardware und –Software hast und weißt, was es heißt, kundenorientiert zu arbeiten und logisch denken kannst, dann scheint der Beruf des IT-Systemadministrators genau die richtige Wahl zu sein!

Zur Information

Am 1. August 2010 trat eine Änderung der Verordnung über die berufliche Fortbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Fortbildungsverordnung) in Kraft. Dabei wurde die vorher bestehende Vereinbarung über die Spezialisten-Profile in die IT-Fortbildungsverordnung integriert. Im Zuge der Änderung wurden einige der bislang existierenden IT-Spezialistenprofile aufgehoben bzw. mit anderen Profilen zusammengelegt.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand 26.08.2010, https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/15290.pdf

Wie sieht der Arbeitsalltag eines IT-Systemadministrators aus?

Die Überwachung und Konfiguration von vernetzten Systemen sowie von System- und Anwendungssoftware ist die Aufgabe der IT-Systemadministratoren und –administratorinnen. Sie betreiben die IT-Systeme und sind für die Verfügbarkeit von ihnen verantwortlich. Ebenfalls analysieren sie den Bedarf von Hard- und Software in einem Unternehmen und planen Neuanschaffungen. Sie installieren die Software und kümmern sich um die Updates und Backups. Des Weiteren verwalten sie Benutzerkonten und Zugriffsrechte und erarbeiten neue Konzepte zur Problemlösung bei Software- und Backupfehlern. Administration von Speichersystemen, Datensicherung und Datenwiederherstellung, als auch Kundenberatung sind Aufgabenbereiche dieses Berufes.

Ausbildung

Es gibt derzeit keine notwendigen, allgemein anerkannten, formalen Ausbildungs- und Prüfungsnachweise, um eine Tätigkeit als Systemadministrator auszuüben. Personen, die als IT-Systemadministratoren tätig sind, haben zumeist eine kaufmännische Ausbildung (z. B. IT-Systemkaufmann/-frau) oder ein Informatikstudium abgeschlossen.

  •  Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
  • Die Ausbildung: IT-Systemkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), schulisch
  • Zuständige Stelle: IHK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich


In welchen Branchen arbeiten IT-Systemadministratoren?

Als IT-Systemadministrator/in kann man in nahezu allen Wirtschaftszweigen arbeiten, z.B.:

  • IT, DV, Computer
  • Bau, Architektur
  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Elektro
  • Fahrzeugbau, -instandhaltung
  • Finanzdienstleistungen, Immobilien
  • Gesundheit, Soziales
  • Glas, Keramik, Rohstoffverarbeitung
  • Handel
  • Holz, Möbel
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Nahrungs-, Genussmittelherstellung
  • Transport, Verkehr
  • Verbände, Organisationen, Interessenvertretungen
  • Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung, Verteidigung


Ähnliche Berufe zum IT-Systemadministrator/in

  • Account-Manager/Account-Managerin
  • Betriebsinformatiker/in
  • Fachinformatiker/in – Systemintegration
  • Datenschutzbeauftragter/Datenschutzbeauftragte
  • Informatikkaufmann/-frau
  • IT-Systemelektroniker/-in
  • IT-Systemkaufmann/-frau
  • Operator/Operatorin (EDV)
  • Systemprogrammierer/Systemprogrammiererin


Wusstest du schon, dass…

  • du in vielen Fällen die komplette Planung und Durchführung von Aufträgen übernimmst?
  • du kleinere anfallende Programmierarbeiten auch mal selbst durchführen musst?
  • die Planung eines Netzwerkes oft länger dauert, als die Durchführung selbst?
  • defekte PCs keinesfalls auf den Müll gehören? Elektroschrott ist ein wertvoller Rohstoff zum Recyceln.
  • Südkorea im Schnitt am schnellsten durch das Internet surft? Jeder Haushalt hat durchschnittlich 14Mbit/s zur Verfügung.

Quelle 10.10.2016 Ausbildung, http://www.ausbildung.de/berufe/it-systemelektroniker/

Kaufmann/-frau – Bürokommunikation

„Sie sind ein Genie in Sachen Organisation. Während Sie den Konferenzraum vorbereiten, haben Sie schon im Kopf, welche Hotelbuchung Sie gleich noch durchführen müssen? Dann kann es nicht anders sein, dass Sie als Kaufmann/-frau für Büromanagement arbeiten.“

Aktuelles
Aus drei mach eins. Den klassischen Bürokaufmann/-frau gibt es zum Ausbildungsjahr 2014/2015 nicht mehr. Auf Grund der Neuordnung von Ausbildungsberufen im Büro lautet die neue Berufsbezeichnung „Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“. Der neue 3-jährige Ausbildungsberuf löste die drei Berufe Bürokaufmann/-frau, Fachangestellte/r für Bürokommunikation und Kaufmann/-frau für Bürokommunikation ab.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Kaufmann/-frau für Büromanagement aus?
Als Kaufmann/-frau für Büromanagement sind Sie ein echtes Allround-Talent und arbeiten 100 Prozent organisiert und strukturiert. Zu Ihren Aufgaben zählen alle anfallenden Verwaltungsabläufe. Neben der Buchhaltung und dem Rechnungswesen ist man in diesem Berufsbild auch für Gehalts- und Lohnabrechnungen zuständig. Sie sind in nahezu alle Prozesse involviert und kennen sich aus mit Unternehmensabläufen.

Sie regeln den in- und externen Schriftverkehr mit Dienstleistern, Behörden und Geschäftspartnern. Ein Kaufmann/-frau für Büromanagement ist für die Erstellung von Personalakten verantwortlich, bereitet wichtige Unterlagen für Präsentationen und Meetings vor und nimmt Aufträgen oder Angeboten entgegen. Während eines Meetings werden Protokolle geschrieben und von ihm werden jegliche Zahlungs- sowie Liefertermine überwacht und koordiniert.

Die Ausbildung

  • Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
  • Die Ausbildung: Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
  • Zuständige Stelle: IHK oder HWK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

In welchen Branchen arbeiten Bürokaufleute?
Bürokaufleute arbeiten in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche:

  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Hotel, Gaststätten, Tourismus
  • IT, DV, Computer
  • Medien, Informationsdienste
  • Verbände, Organisationen, Interessenvertretungen
  • Werbung, Public Relations
  • Öffentliche Verwaltung


Rückblick des Berufs
Der Beruf Bürokaufmann/-frau wurde 1962 durch Erlass anerkannt. 1991 trat die Verordnung zur Berufsausbildung in Kraft. Die Entwicklung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erforderte statt Arbeitsteilung in einfache Routinearbeiten und Sachbearbeitung eine Neuorientierung hin zu mehr ganzheitlicher Aufgabenbewältigung. Dadurch wurden die Aufgabengebiete in der Bürokommunikation vielseitiger und anspruchsvoller. Daher vermittelt die Ausbildung zum Bürokaufmann bzw. zur Bürokauffrau neben vertieften EDV-Kenntnissen verstärkt kaufmännische und organisatorische Fähigkeit.

Wussten Sie schon, dass …

  • Corinna Schumacher gelernte Bürokauffrau ist? Heute managt sie die größte und modernste Westernranch der Schweiz.
  • Rudi Völler eine Ausbildung zum Bürokaufmann in der Kickers-Geschäftsstelle absolvierte, ehe er als Spieler und Trainer Karriere machte?
  • die Ausbildung zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann die dritthäufigste Ausbildung nach Anzahl der Vertragsabschlüsse in Deutschland ist?<
  • die Ausbildung zur Bürokauffrau bei Frauen wesentlich beliebter und häufiger ist als bei Männern?

Quelle 20.05.2015, Ausbildung:
www.ausbildung.de/berufe/buerokaufmann/

Ähnliche Berufe zum Kaufmann/-frau für Büromanagement:

  • Industriekaufmann/-frau
  • Betriebswirt/in – allg. Betriebswirtschaft
  • Veranstaltungskaufmann/-frau
  • Medienkaufmann/-frau Digital und Print
  • Europaassistent (Management-/Direktionsassistent/in)
Kommissionierer

„Sie kennen sich im Lager aus wie kein anderer, denn von dort holen Sie benötigte Waren und stellen sie entsprechend den Vorgaben zusammen. Dabei haben Sie auch ein Augenmerk  auf die Beschaffenheit und Vollständigkeit der Waren. Bei so viel Durchblick setzen wir voraus, dass Sie als Kommissionierer/in arbeiten.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Kommissionierers/einer Kommissioniererin aus?  

Als Kommissionierer/in wissen Sie sofort, was zu tun ist, damit bestellte Waren möglichst schnell beim Kunden ankommen. Sie sind Experte in Sachen Warenzusammenstellung, holen diese aus dem Lager und stellen sie präzise für den Versand zusammen. Selbstverständlich schauen Sie vorher nach der Beschaffenheit und überprüfen Menge und die Art der Waren. Wichtig dabei ist, dass alles vollständig ist! Teilweise werden die Waren auch von Ihnen für den Transport verpackt.

In Ihrem Tätigkeitsbereich ist es sehr wichtig, behutsam mit den Waren umzugehen. Entnommene Waren aus dem Lager werden mittels EDV-Gerät erfasst und verbucht. Als Kommissionierer/in bedienen Sie häufig sogar Umschlaggeräte wie Gabelstapler oder Hubwagen. Da Sie in diesem Beruf oftmals in großen Lagerhallen arbeiten, ist große Sorgfalt und Organisationstalent gefragt.

Sie arbeiten teilweise in Schichtarbeit – die meiste Zeit in Lagerräumen oder auch im Freien. Dabei sollten Sie unbedingt entsprechende Schutzkleidung (Handschuhe und Sicherheitsschuhe) tragen. Papierkram fällt jedenfalls wenig für Sie an, da Sie hauptsächlich handwerkliche Dinge verrichten.

Tätigkeiten, die Sie u.a. zu erledigen haben:

  • Sachgerechte Lagerung
  • Zusammenstellen von Lieferungen
  • Weiterleitung von Waren an die entsprechende Selle im Betrieb
  • Warenversand und Ausfüllen von Begleitpapieren
  • Inventuren


Die Ausbildung
Einen Ausbildungsberuf als Kommissionierer gibt es nicht. Wenn Sie diese Tätigkeit gerne ausüben möchten, sollten Sie eine Ausbildung im Bereich der Lagerwirtschaft beginnen. Zur Auswahl stehen hier die Berufsbilder Lagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist oder Handelsfachpacker.

Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Die Ausbildung: Ausbildung im Bereich der Lagerwirtschaft
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
Zuständige Stelle: IHK oder HWK
Dauer: 2 Jahre (Fachlagerist) bzw. drei Jahre (Fachkraft für Lagerlogistik)

In welchen Branchen arbeiten Kommissionierer/innen?
Kommissionierer/innen arbeiten hauptsächlich bei Speditionen sowie anderen Logistikdienstleistern. Jedoch gibt es auch zahlreiche Jobmöglichkeiten in Industrie- und Handelsunternehmen, unterschiedlichster Wirtschaftsbereiche wie z. B.:

  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Elektro
  • Fahrzeugbau/-instandhaltung
  • Glas, Keramik, Rohstoffverarbeitung
  • Handel
  • Holz, Möbel
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Nahrungs-/Genussmittelherstellung
  • Papier, Druck
  • Textil, Bekleidung, Leder
  • Transport, Verkehr


Wussten Sie schon, dass …

  • die Logistik ihren historischen Ursprung im Militärwesen hat?
  • ein „Stock Replenishment Adviser“ im Englischen ein Regalauffüller bezeichnet?


Ähnliche Berufe zum/zur Kommissionierer/in  

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Sie sind in einem Geschäft der/die Ansprechpartner/in Nr.1 und kennen die Wünsche Ihrer Kunden genau! Für Sie es wichtig, eine persönliche Beratung zu leisten, die Waren mit Herzblut zu präsentieren und schlussendlich auch zu verkaufen. Dann gehen wir recht in der Annahme, dass Sie als Kaufmann/-frau im Einzelhandel arbeiten.Sie sind ein Genie in Sachen Organisation. Während Sie den Konferenzraum vorbereiten, haben Sie schon im Kopf, welche Hotelbuchung Sie gleich noch durchführen müssen? Dann kann es nicht anders sein, dass Sie als Kaufmann/-frau für Büromanagement arbeiten.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Kaufmann/-frau im Einzelhandel aus?

Als Kaufmann/-frau im Einzelhandel sind Freundlichkeit, Fachwissen und Serviceorientierung Ihre drei besten Eigenschaften. Mit Ihrem direkten Verhandlungsgeschick überzeugen Sie die Kunden schnell, denn Sie tragen sichtlich dazu bei, dass die Kaufentscheidung den Kunden gleich ein bisschen leichter fällt. Und damit in den Regalen keine gähnende Leere oder Chaos herrschen, füllen bzw. räumen Sie alles regelmäßig auf.

Auch an der Kasse behalten Sie immer den Überblick. So müssen die Waren innerhalb kürzester Zeit gescannt, entsichert und verpackt werden. Das gelingt natürlich nur, wenn Sie mit einer Souveränität und Stressresistenz Ihren Kunden gegenüberstehen. Ihr Erfolgsgeheimnis: „Höflich bleiben und immer lächeln. Denn ein zufriedener Kunde kommt gerne wieder!“

Selbst hinter den Kulissen kann man auf Sie bauen. Deshalb sind Sie auch nicht nur in den Verkaufsräumen, sondern auch im Büro voll einsetzbar. In der Abwicklung und Verwaltung liegen ebenfalls die Tätigkeitsfelder für Kaufleute im Einzelhandel. Sie kümmern sich um die Bestellung der Waren, vereinbaren Liefertermine, machen Abrechnungen, kontrollieren die Zahlungen, kalkulieren die Preise, prüfen die Belege und, und, und. Diese betriebswirtschaftlichen Aufgaben sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Berufsbildes.

Die Ausbildung

Schulabschluss: Rein rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Vergangenheit hatte etwa die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss, ein geringerer Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Die Ausbildung: Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handel. Die Ausbildung wird sowohl in Industrie, als auch in Handel und Handwerk angeboten. Zwar erfolgt in der Ausbildung keine Spezialisierung auf eine bestimmte Handelsfachrichtung, allerdings legen sich die Auszubildenden mit der Wahl ihres Ausbildungsbetriebs auf einen bestimmten Verkaufsbereich bzw. eine bestimmte Ware fest, wie beispielsweise Kosmetik, Bekleidung oder Wohnbedarf.
Inhalte der Ausbildung: u.a. Service, Verkauf, Kundenberatung, Rechnungswesen, Marketing und Warenwirtschaft.
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich. Wer keinen betrieblichen Ausbildungsplatz bekommt, hat die Option zur schulischen Ausbildung an einer Berufsfachschule.
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich
Arbeitszeit: werktags, Wochenendarbeit möglich

In welchen Branchen arbeiten Kaufleute im Einzelhandel?

Sie finden in erster Linie Beschäftigung

  • in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern, Baumärkten, Supermärkten, Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften, Tankstellen oder im Versandhandel

Darüber hinaus finden Sie auch Beschäftigung

  • im Vermietungs- und Verleihgewerbe


Weiterbildung

Kaufleute im Einzelhandel können über Weiterbildung z. B. zum Abteilungsleiter/in oder Personalleiter/in aufsteigen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Fachgeschäft selbstständig zu machen.

Wussten Sie schon, dass …

  • der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel regelmäßig auf Platz 1 der beliebtesten Ausbildungsberufe steht?
  • diese bekannten Chefs auch einst im Verkauf angefangen haben: – Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle erzählt noch heute stolz von seiner Zeit als Policenverkäufer in der Kölner Niederlassung. – Telekom-Vertriebsvorstand Josef Brauner begann mit 20 Jahren als Verkäufer von Druckmaschinen beim US-Konzern Avery.
  • durchschnittlich 136 Kalorien innerhalb einer Stunde bei den Tätigkeiten als Kaufmann/-frau im Einzelhandel verbraucht werden?


Ähnliche Berufe zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel:

Kundenberater/in

Sie sehen Sich selbst als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden? Sie lieben die Kommunikation und stehen gerne im engen Kontakt zu Menschen? Dann bewerben Sie sich bei uns auf eine Position als Kundenberater.

Der Alltag eines Kundenberaters

Die Gespräche, die ein Kundenberater mit seinen Kunden führt, können sowohl telefonisch, online als auch in einem persönlichen Gespräch erfolgen. Der Kundenberater geht dabei auf die Wünsche des Kunden und dessen Anfragen ein und versucht, eine für den Kunden optimale (Produkt-)Lösung zu finden. Er ist der erste Ansprechpartner des Kunden und repräsentiert somit das Unternehmen und die Produkte. Neben der Findung von adäquaten Kundenlösungen, versucht er außerdem die bestmöglichen Unternehmensergebnisse zu erzielen, indem er passende Produkte verkauft bzw. zum Kauf rät. Auch bei Nachfragen oder Reklamationen ist der Kundenberater die erste Anlaufstelle des Kunden und immer bemüht ihm ein angenehmes Kauferlebnis zu vermitteln und ihn an das Unternehmen zu binden.

Tätigkeiten

  • Pflege und Beratung bestehender Kundschaft
  • Erstellung von Angeboten und Bearbeitung von Kundenanfragen
  • Akquise von Neukunden und Bindung dieser an das Unternehmen
  • Repräsentation der Produkte und des Unternehmens
  • Können im Innen- oder Außendienst liegen

Traumbranche Dienstleistung?

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Welche Anforderungen bestehen an dieses Berufsfeld?

Die Anforderungen an einen Kundenberater sind unternehmensabhängig. Viele Unternehmen schätzen Quereinsteiger, die frischen Wind in das Unternehmen bringen. Interne (Produkt-)Schulungen gelten dann als geeignete Weiterbildungsmöglichkeit in diesem Berufsfeld. Oftmals ist die Grundlage eines Kundenberaters jedoch eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.

Grundsätzlich sollte ein Kundenberater folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Den Kontakt mit Menschen suchen und pflegen
  • Die Bedürfnisse Anderer verstehen und analysieren
  • Interesse am Vertrieb und der Verkaufsförderung
  • Eine hohe Belastbarkeit und Flexibilität vorweisen, um auf Kundenwünsche einzugehen
  • Teamfähig sein

Je nach Unternehmen wird außerdem eine hohe Reisebereitschaft vorausgesetzt.

In welchen Branchen kann ein Kundenberater arbeiten?

Der Kundenberater kann ich diversen Branchen berufstätig sein. Sowohl in der Versicherungsbranche, im Einzelhandel, als auch bei Autoherstellern oder im Gartenbau werden Kundenberater benötigt.

Ähnliche Berufe

Hinweis: Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die Verwendung der weiblichen und männlichen Form verzichtet.

Quelle: kundenberater-jobs.ch/definition (Stand: 29.05.2017)

Lager und Transportmitarbeiter/in

„Wenn der Postbote mit Ihrem Paket vor der Tür steht, dann hat der Lager und Transportarbeiter einen guten Job gemacht.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Lager- und Transportarbeiter aus?
Lager- und Transportarbeiter sind bei Speditionen und Logistikunternehmen angestellt sowie in Lagern von Produktions- und Handelsbetrieben aller Branchen. Auf einem Warenumschlagplatz in der Größe und Aktivität eines Hafens zum Beispiel, gibt es eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten um die Lieferkette am Laufen zu halten. So zum Beispiel die fachgerechte Lagerung und der Versand von Waren und Gütern.

Mitarbeiter im Transport und im Lager stellen im Bereich Warenausgang Sendungen nach Kundenaufträgen zusammen (Kommissionieren), kontrollieren die Lieferung und die dazugehörigen Papiere und sorgen für die richtige Verladung der Ware. Zum Vorbereiten der Ware für den Versand gehört es mitunter auch zu den Aufgaben, diese zu verpacken und zu verladen. Für einen zügigen Arbeitsablauf werden zum Verpacken und zum Verladen Verpackungsmaschinen genutzt wie Gabelstapler. Nicht bei allen Aufträgen ist ein maschinelles Verpacken und Verladen möglich. In diesen Fällen wird die Lieferung per Hand sortiert und verladen. Ein Lager- und Transportmitarbeiter kann auch dazu eingeteilt werden, Lagerbestände mit Hilfe EDV-unterstützender Lagerverwaltungssystemen zu erfassen und zu pflegen.

Die Ausbildung
Eine rechtlich geregelte Ausbildung für eine Tätigkeit als Lager- und Transportarbeiter/-in gibt es derzeit nicht. Eine Ausbildung im Bereich Lagerlogistik kann jedoch von Vorteil sein. Darüber hinaus benötigt man üblicherweise den Führerschein für Pkw und/oder Lkw sowie ggf. bestimmte Berechtigungen zum Bedienen bzw. Führen von Staplern und Kränen. Branchen der Tätigkeit

In welchen Branchen arbeiten Lager- und Transportarbeiter?
Lagerlogistiker/-innen bzw. Lager- und Transportarbeiter/-innen finden in allen Branchen Beschäftigung. Infrage kommen dabei alle Betriebe, die über eine Lagerhaltung verfügen, wie zum Beispiel:

  • Logistikzentren
  • Industriebetriebe
  • Speditionen


Berufliche Weiterbildung
Ist der Einstieg als Lager und Transportmitarbeiter geschafft, gibt es eine Auswahl an Spezialisierungsmöglichkeiten. So zum Beispiel kann die Prüfung zum Gabelstaplerfahrer abgelegt werden. Im Bereich der Hafenlogistik ist es möglich eine Ausbildung zum Hafenschiffer zu absolvieren oder sich auf das Amt des Containerfahrers zu spezialisieren.

Wussten Sie schon, dass…

  • der Rapper Megaloh neben der Musik sein Geld als Lagerist verdient?
  • das durchschnittliche Gehalt eines Lagerarbeiter 1.720 Euro brutto monatlich beträgt? Deutschlandweit gesehen bewegt sich der Verdienst zwischen 1.277 und 2.286 Euro brutto monatlich.
  • im Jahre 2014 rund 20,5 Milliarden Briefe befördert wurden.
  • im Jahre 2014 437,1 Millionen Tonnen Güter importiert wurden.


Ähnliche Berufe zum Lager- und Transportarbeiter:

Maschinen- und Anlagenführer/in

„Nicht nur unser Privatleben wird immer technischer – die Digitalisierung ist auch in der Industrie angekommen. Alles läuft immer automatischer und erleichtert uns den Arbeitsalltag. Eine Maschine kann vieles – doch nicht den Menschen ersetzen! Denn qualifizierte Fachkräfte werden immer benötigt, um die vollautomatisierten Maschinen zu bedienen, zu überwachen und zu reparieren.“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Maschinen- und Anlagenführers aus?
Ein Maschinen- und Anlagenführer ist für den störfreien Ablauf der Produktion verantwortlich. Sie nehmen die Fertigungsmaschinen in Betrieb und überwachen die Prozesse während der Produktion. Zu Ihren Aufgaben zählt ebenso das Instandhalten der Maschinen und das Durchführen von Wartungs- und Reparaturarbeiten. Oftmals wird im Schichtdienst gearbeitet.

Die Ausbildung
Um eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer beginnen zu können, erwarten die meisten Unternehmen mindestens einen Hauptschulabschluss. Sie sollten als Bewerber ein mathematisch-technisches Verständnis mitbringen, um zu verstehen, wie die Maschinen funktionieren. Sorgfalt und Aufmerksamkeit sind ebenfalls zwei wichtige Eigenschaften, die Sie mitbringen sollten. Diese sind später beim Einstellen und Überwachen der Maschinen besonders wichtig.

Im zweiten Ausbildungsjahr legen Sie den Schwerpunkt Ihrer Ausbildung fest und können zwischen folgenden Themen wählen:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Nahrungsmitteltechnik
  • Textiltechnik/Textilveredelung
  • Druckweiterverarbeitung/Papierverarbeitung


Schulabschluss
: Es gibt keine gesetzliche Vorgabe – die meisten Unternehmen erwarten jedoch mindestens einen Hauptschulabschluss
Die Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf.
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK oder HWK
Dauer: 2 Jahre

In welchen Branchen arbeiten Maschinen- und Anlagenführer?
Maschinen- und Anlagenführer arbeiten in Werkstätten, Montage- und Fertigungshallen von produzierenden Betrieben aus allen Branchen.

Wussten Sie schon, dass …

  • die größte Maschine der Welt 27 km lang ist? Der Teilchenbeschleuniger steht in Genf und beschleunigt Atome auf knapp unter Lichtgeschwindigkeit.1  
  • moderne Lebensmitteltechnologien pro Minute bis zu 14.000 Gummibärchen produzieren können?2
  • das Einstiegsgehalt eines Maschinen- und Anlagenführers zwischen 1.700 und 2.700 Euro liegt? Es ist davon abhängig, in welcher Region und welcher Branche der Mitarbeiter angestellt ist.
  • 78% der Unternehmen aus dem Handwerk erwarten, dass Maschinen- und Anlagenführer mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen –  21 % der Unternehmer erwarten die mittlere Reife?

Quelle, Stand 08.06.2016, Ausbildung.de: http://www.ausbildung.de/berufe/maschinen-und-anlagenfuehrer/
2 Quelle, Stand 08.06.2016, Aubi-plus.de: https://www.aubi-plus.de/berufe/maschinen-und-anlagenfuehrer-620/

Ähnliche Berufe zum Maschinen- und Anlagenführer:

  • Verfahrensmechaniker
  • Industriemechaniker
  • Zerspanungsmechaniker
  • Werkzeugmechaniker
Mechatroniker/in

Du hast Interesse an technischen und elektrotechnischen Sachverhalten? Kannst dir Körper im dreidimensionalen Raum vorstellen und sie auch zeichnen? Deine Arbeit erledigst du sorgfältig und präzise?

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Mechatronikers/einer Mechatronikerin aus?

Das Berufsbild vom Mechatroniker ist nicht nur spannend, sondern auch sehr breit gefächert. Das Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, technische Unterlagen lesen (z.B. Konstruktionszeichnungen, Fertigungs-, Montage-, Installations-, Funktionspläne, Arbeitsfolgepläne, Betriebs- und Bedienungsanleitungen) gehören zum Alltag der Mechatroniker. Die Herstellung von mechanischen, elektrischen und elektronischen Bauteilen sowie das Installieren von mechatronischen Systemen gehört zu den Aufgabenbereichen eines Mechatronikers. Sie warten Anlagen und reparieren diese.¬

Ausbildung

  • Schulabschluss: Hauptschulabschluss / mittlerer Schulabschluss
  • Die Ausbildung: Mechatroniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
  • Zuständige Stelle: IHK
  • Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 3-2,5 Jahre möglich


In welcher Branche arbeiten Mechatroniker?

Der Ausbildungsberuf Mechatroniker/Mechatronikerin ist ein Querschnittsberuf, der in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ausgebildet und eingesetzt werden kann:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Automobilbau und Zuliefererbetriebe (Kfz-Mechatroniker)
  • Elektroindustrie
  • Stahlindustrie
  • Handwerk


Ähnliche Berufe zum Mechatroniker/in

  • Kfz-Mechatroniker/in
  • Elektroniker/in Betriebstechnik
  • Feinwerkmechaniker/in
  • Elektroniker/in


Wusstest du schon, dass… 

  • sich das Wort Mechatronik von den drei Kernpunkten Mechanik, Elektronik und Informatik ableiten lässt?
  • der erste universitäre Lehrstuhl für Mechatronik in Deutschland 1991 an der Universität Duisburg-Essen gegründet wurde?
  • der Ausbildungsberuf Mechatroniker aber erst seit 1998 angeboten wird?
  • es mit der Robotik einen Fachbereich gibt, der sich ausschließlich mit der Entwicklung von Robotern auseinandersetzt?
  • im österreichischen Zillertal mit der Fachtagung IFM regelmäßig die größte Mechatronik-Plattform im deutschsprachigen Raum stattfindet?

Quelle 10.10.2016 Ausbildung, http://www.ausbildung.de/berufe/mechatroniker/

Metallbauer/in

Schon mal darüber nachgedacht, woher Treppengeländer, Zäune, Belüftungsrohre oder Türklinken stammen? Oder wer die Karosserie eines Wagens baut? All diese Dinge, und noch viel mehr, werden von ausgebildeten Metallbauern hergestellt.

Zum Hintergrund

Schlosser und Schmiede gibt es heute nicht mehr: Diese Traditionsberufe sind seit 1989 zum Beruf des Metallbauers zusammengefasst. Metallbauer sind Fachleute für Metallarbeiten. Sie schmieden, löten, schweißen, glühen oder schrauben. Schlosser fertigen beispielsweise Gitter, Tore, Geländer und Treppen. Sie installieren Maschinen und Metallkonstruktionen und reparieren diese. Der Nachfolgeberuf Metallbauer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf und wird angeboten in den Fachrichtungen Nutzfahrzeugbau, Konstruktionstechnik und Metallgestaltung.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Metallbauers aus?

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren Überdachungen, Fassadenelemente, Tore, Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl oder anderen Metallen. Häufig stellen sie Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch her. Sie richten sich nach technischen Zeichnungen, wenn sie von Hand oder maschinell Leichtmetalle oder Stahl be- und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten, -rohre oder -profile an, schneiden sie zu und formen sie. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ- und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe für Tor- oder Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand.

Traumbranche Metall?

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Ausbildung

Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer: 3,5 Jahre

In welchen Branchen arbeiten Metallbauer?

  • In Handwerksbetrieben des Metallbaus
  • In Betrieben, die sich auf die Verarbeitung von Metall im Aus- oder Hochbau spezialisiert haben (z.B. Dachdeckerbetriebe oder Fassadenbauunternehmen)

Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen


Wussten Sie schon, dass …

  • der Metallbauer zu den ältesten Handwerken zählt? Die erste Zunft der Kleinschmiede wurde im 14. Jh. gegründet.
  • für den Metallbauer sehr gute bis hervorragende Aussichten auf einen Job bestehen?


Ähnliche Berufe zum Metallbauer

Quelle 03.05.2017, www.ausbildung.de/berufe/metallbauer/

Quelle 03.05.2017, berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index

Metallbearbeiter/in

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, woher die Karosserie Ihres Fahrzeuges oder Ihre Türklinken kommen? Genau diese und noch viele andere Dinge, mit denen wir jeden Tag in Berührung kommen, werden von einem Metallbearbeiter hergestellt.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Metallbearbeiters aus?

Die Produktion von Geräten und Maschinen steht bei Metallbearbeitern im Vordergrund. Sie wenden bei der Bearbeitung von Werkstücken spanlose und spanende Metallbearbeitungs- und Umformtechniken an. Dazu gehören folgende Techniken: Drehen, Bohren, Stanzen, Schleifen, Sägen, Fräsen, Feilen, Entgraten und auch Biegen.

Außerdem gehört die Bedienung von konventionell gesteuerten und CNC gesteuerten Maschinen, sowie die Programmierung der Maschinen zu den alltäglichen Aufgaben. Die bedienten Maschinen werden von dem Metallbearbeiter gewartet und instand gehalten. Sie kümmern sich um das Bestücken der Maschinen mit Werkstücken und Werkzeugen. Darüber hinaus wird der Bearbeitungsprozess von ihnen überwacht und die Qualität der Teile kontrolliert. Sie beherrschen alle Fertigungstechniken, bei denen durch mechanisches Abtrennen von Stoffteilchen (Späne), die Werkstückform geändert wird, z.B.: Sägen, Feilen und Schneiden.

Ausbildung
In der Ausbildung erlernt man die Bearbeitung der Metalle und die Weiterverarbeitung in Gebrauchsgegenstände.

Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer: 3,5 Jahre

In welchen Branchen arbeiten Metallbearbeiter?

  • bei Werkzeug- und Maschinenherstellern
  • in der Metallbearbeitung und Metallverarbeitung
  • im Metallbau


Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

  • handwerkliches Geschick
  • eine ruhige und konzentrierte Arbeitsweise
  • eine genaue Auffassungsgabe


Wussten Sie schon, dass …

  • …der Metallbau zu den ältesten Handwerken zählt?
    Die erste Zunft der Kleinschmiede wurde im 14. Jh. gegründet.
  • …drei Viertel aller chemischen Elemente Metalle sind?


Ähnliche Berufe zum Metallbearbeiter

  • Helfer/Helferin im Metallbau
  • Helfer/Helferin in der Metallbearbeitung
  • Dreher/in

Quelle 21.03.2017, www.ausbildung.de: http://www.ausbildung.de/berufe/metallbauer/

Quelle 21.03.2017, www.berufenet.arbeitsagentur.de: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=28987

Montierer/in

Den Faden ins Nadelöhr zu bekommen ist für Sie kein Problem und Sie lieben es zu puzzeln? Dann sind Sie unser Mann oder unsere Frau für Montagearbeiten.

Aktuelles

Aktuell haben wir rund 200 Stellen für Montiertätigkeiten in ganz Deutschland ausgeschrieben. Zur Jobbörse.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Montierers/einer Montiererin aus?

Zu den Hauptaufgaben gehört das Montieren und Zusammensetzen von Einzelteilen und Baugruppen. Das Zusammensetzen kann durch verschiedene Methodiken ausgeführt werden. Zusammenstecken, kleben oder schrauben. Die Produkte werden von Ihnen nach Prozessanweisung oder nach Zeichnung montiert. Nach Montage sind Sichtprüfungen auf Qualitätsabweichungen zu machen. Sie führen Messprüfungen durch und sichern ab, dass das Produkt in vollem Maße funktionsbereit ist. Die Prüfungen werden dokumentiert und abgelegt. Neben Montagetätigkeiten setzten Sie die Unternehmen gerne zur Maschinebedienung ein.

Die Ausbildung

Für die Tätigkeit als Montierer ist keine Berufsausbildung notwendig. In jedem Falle sollten Sie aber die folgenden Dinge mitbringen:

  • Erfahrung in der Montage
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Geschick
  • meist sind Lötkenntnisse gewünscht
  • hohe Konzentrationsfähigkeit
  • SAP-Kenntnisse


Eine Anstellung als Montierer finden Sie in den folgenden Branchen:

Montierer finden eine Anstellung in allen Wirtschaftsbereichen. Voraussetzung ist, dass es in dem eingesetzten Betrieb einen Produktions- oder einen Fertigungsbereich gibt.

Wussten Sie schon, dass …

  • Montageroboter bis zu 400 Pakete pro Stunde packen können?1
  • Sekundärmontagevorgänge (SMV) – abhängig vom gewählten Montageprinzip – alle notwendigen Vorgänge die Aufwendungen an Zeit, Information und Energie darstellen, ohne eine Wertschöpfung des Produktes zu bewirken?2

1 Quelle 24.06.2016, donauries.de:http://www.donau-ries.de/Landratsamt/Aktuelles/Pressemitteilungen/2Halbjahr2015.aspx?rssid=4198ed5d-3db3-41ea-a159-d1ffac7a7e84
Quelle 24.06.2016, Montage: de.wikipedia.org/wiki/Montage_(Produktion)&nbsp;

Das sind ähnliche Berufe zum Montierer:

  • Elektromonteur
  • Metallmonteur
Personaldisponent/in

Personaldisposition ist ein Job mit einer großen Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Vertriebstalent und finden sich in der Rolle des empathischen Personalers wieder, der versteht, wo die Talente eines Kandidaten liegen.

Diese Softskills bringen Sie mit:
Für den Beruf des Personaldisponenten ist es Grundvoraussetzung, dass Sie eine überzeugende und authentische Persönlichkeit sind. Sie überzeugen den Kunden von der eigenen Dienstleistung und wissen direkt, welche Bewerber oder Mitarbeiter zu diesen Anforderungen passen könnten. Sie sind Dienstleister durch und durch und tun alles dafür, um einen Auftrag zu besetzen. Dabei stellen Sie immer das Wohl des Mitarbeiters in den Fokus. Wer in einen Einsatz überlassen wird, der kann sich auf Sie verlassen und hat einen vertrauenswürdigen und kompetenten Ansprechpartner. Ihre Freude am Beruf sieht man Ihnen an und Sie brennen darauf, sich den Herausforderungen eines jeden Tages anzunehmen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines/r Personaldisponenten/in aus?
Der Personaldisponent ist sowohl Rekruiting- als auch Vertriebstalent. Er ist Schlüsselfunktion in der Konstellation Kunde, Mitarbeiter, Personaldienstleister. Er kennt die Kniffe einer erfolgreichen Bewerbergewinnung und weiß sofort einzuschätzen, welche Talente der Bewerber hat. Im Tagesgeschäft führt der Personaldisponent Akquisegespräche bei Kunden und fragt den derzeitigen Personalbedarf ab. Es gilt einen Kundenstamm sicherzustellen, der bei Personalengpässen auf die Serviceleistung zurück kommt. Bei Adhoc-Anfragen muss schnellstmöglich agiert werden, um alle Hebel in Bewegung zu setzen, Mitarbeiter für die Kundenanfrage zu finden. Der Alltag ist also ein Mix aus Kundenaufbau, Kundenpflege, dem Führen von Bewerbungsgesprächen und der Betreuung von Mitarbeitern. Die Herausforderung liegt in der Balance zwischen Kundenzufriedenheit und einer guten Integration des Mitarbeiters in den Kundeneinsatz.

Neben der Beschäftigung eines Personaldisponenten bei einem Personaldienstleister, kann er auch in einer Personalabteilung zum Einsatz kommen. In diesem Falle liegen die Aufgabenschwerpunkte vermehrt auf dem Bewerbermanagement. Dies beinhaltet die Suche nach Bewerben, das Führen von Bewerbungsgesprächen und der Einstellung von Mitarbeitern.

Die Ausbildung
Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss/Wirtschaftswissenschaftliches Studium/Betriebswirtschaftliches Studium
Die Ausbildung: eine staatliche Ausbildung zum Personalreferenten gibt es nicht. Die Qualifikation wird durch Fortbildungen erworben.

In welchen Branchen arbeitet der Personaldisponent, die Personaldisponentin? Der Personaldisponent arbeitet vornehmlich in der Personaldienstleistung. Der Schwerpunkt liegt meist auf der Vermittlung von Arbeitskräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung. Personalvermittlungsagenturen beschäftigen ebenfalls Personaldisponenten, um dem Kunden die Suche nach dem richtigen Mitarbeiter zu vereinfachen.

Wussten Sie schon, dass …

  • der Ausspruch „Ich setz‘ dich in cc“ zu den nervigsten Bürofloskeln 2015 zählt?1
  • Georg Christoph Lichtenberg einst sagt: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“2
  • man höchstens 60% der Arbeitszeit sitzen sollte.
  • Sie während der Arbeit im Büro durch Übungen für mehr Bewegung sorgen können: Heben Sie die Beine unter dem Tisch an und halten die Position für 10 Sekunden.

1 XING, https://spielraum.xing.com/2015/12/ich-setz-dich-in-cc-das-waren-die-nervigsten-buerofloskeln-2015/
Ergotopia, http://www.ergotopia.de/blog/mehr-bewegung-am-arbeitsplatz

Ähnliche Berufe zum Personadisponenten/in:

  • Recruiter
  • HR Manager
  • HR Consultant
  • Personalreferent
  • Personalberater
  • Trainee
Produktionshelfer – ohne nähere Tätigkeitsangabe

“Mit Ihrer helfenden Art und Ihren zupackenden Händen läuft jede Produktion geradezu wie am Schnürchen. Sie überwachen, kontrollieren und bedienen je nach Berufserfahrung auch eigenständig die Maschinen und tragen zu einem guten Produktionsergebnis bei!”

Allgemeines/Aktuelles:
Als Produktionshelfer brauchen Sie in der Regel keine speziellen Qualifikationen, da Sie die Aufgaben bereits nach sehr kurzer Anweisung alleine ausführen können. Tätigkeiten für Produktionshelfer sind beispielsweise Fließbandarbeiten, Transportaufgaben, Montage-, Klebe- und Schneidearbeiten, Lagerarbeiten, Verpackungs- und Sortieraufgaben, sowie Aufräumarbeiten. Viele Unternehmen suchen Produktionshelfer für Schichtarbeiten. Produktionshelfer sind in so gut wie allen Wirtschaftszweigen der Produktion beschäftigt.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Produktionshelfers/einer Produktionshelferin aus?
Als Produktionshelfer üben Sie helfende Tätigkeiten bei der Produktion von Erzeugnissen aus:

• Nachbearbeitung: maschinell oder manuell
• Fließbandarbeit
• Dokumentation von Qualitätsprotokollen
• Montagearbeiten
• Reinigungsaufgaben
• Sortierungstätigkeiten
• Bestands- und Fehlerkontrollen
• Verarbeitungsanlagen bestücken
• Endprodukte verpacken
• Gabelstapler fahren

Die Ausbildung
Eine spezielle Ausbildung zum Produktionshelfer gibt es nicht. Die Anforderungen für eine Stelle kann jeder Betrieb selbst festlegen. So verlangen einige Betriebe einen bestimmten Schulabschluss, andere nicht. In manchen Betrieben kann es außerdem sein, dass ein Führerschein oder Zusatzqualifikationen wie ein Gabelstaplerführerschein erforderlich sind. Welche Ausbildung oder Voraussetzung notwendig ist, kommt auch auf den Anspruch der einzelnen Arbeiten an. Die Einarbeitung in die Tätigkeiten erfolgt jedoch in den meisten Fällen direkt im Job, ohne dass im Vorfeld Ausbildungsmaßnahmen notwendig wären. Somit können die Aufgaben bereits nach sehr kurzer Anweisung alleine ausgeführt werden.

Weiterbildung im Beruf

Wenn Sie einige Zeit als Produktionshelfer gearbeitet haben, besteht häufig die Möglichkeit, eine Ausbildung in ähnlichen Berufsfeldern verkürzt abzuschließen. Zudem kann nach mehrjähriger Erfahrung in der Produktionshilfe und einer Ergänzung durch verschiedene Fortbildungen und Kurse, auch extern ein Berufsabschluss ohne vorherige Ausbildung erlangt werden. Dies ist durch die so genannte Externenprüfung möglich, auf die man nach einschlägiger Berufserfahrung durch mehrere Kurse, die weiteres Fachwissen vermitteln, vorbereitet wird.

Weiterbildungen und Abschlüsse werden dabei meist als Techniker oder Industriemeister gemacht. Ebenso kann, wer ohne Schulabschluss in die Produktionshilfe einsteigt oder einen höheren Schulabschluss machen möchte, diesen meist berufsbegleitend nachholen.

Eine Aufstiegsmöglichkeit zum Produktionsleiter ist ebenfalls mit weiterer Berufserfahrung möglich. Wenn Sie die Möglichkeit haben, langjährige Erfahrung in ein und demselben Betrieb zu erlangen, dann haben Sie außerdem gute Chancen, innerhalb des Betriebs aufzusteigen. Dies kann Ihnen mehr Verantwortung, anspruchsvollere Arbeiten und natürlich auch ein besseres Gehalt einbringen.

In welchen Branchen arbeiten Produktionshelfer/innen?
Produktionshelfer finden sich in den unterschiedlichsten Fertigungsbereichen und Branchen eines Unternehmens wieder:
•  Automobilindustrie
•  Kunststoffindustrie
•  Metallweiterverarbeitung
•  Oberflächenveredlung
•  Metallproduktion
•  Maschinenbau
•  Personalüberlassungsunternehmen
•  Entsorgungsindustrie

Als Produktionsmitarbeiter kommen Sie demzufolge in sämtlichen Branchen, in denen Produkte hergestellt werden, zum Einsatz, wie zum Beispiel:

– in Handwerks- und Industriebetrieben
– in der Pharma- oder Lebensmittelindustrie
– in der Holz- oder Textilindustrie

Ähnliche Berufe zum/zur Produktionshelfer/in:
• Helfer im Verpackungsbereich
• Lagerhelfer, Lagerist 
• Schlosserhelfer
• Sortierhelfer
• Bürohelfer
• Bauhelfer

Personalsachbearbeiter/in

Sie übernehmen gerne Verantwortung und sind ein echtes Organisationstalent? Des Weiteren haben Sie Erfahrungen im Bereich Personalwesen und Kundenkontakt ist für Sie das A und O? Dann werden Sie gesucht – Werden Sie Personalsachbearbeiter/in!

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Personalsachbearbeiters/einer Personalsachbearbeiterin aus?

Personalsachbearbeiter/Personalsachbearbeiterinnen kümmern sich um verwaltungstechnische Aufgaben rund um die Beschäftigten in einem Unternehmen. Dabei führen sie die Personalakten und sind für die Koordination von Bewerbungsprozessen verantwortlich. Ein weiterer Aufgabenbereich des Berufsfeldes ist die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung, die mit Hilfe von Personalabrechnungssystemen oder externen Dienstleistern durchgeführt wird, als auch die Abrechnungen von Dienstreisen oder Weiterbildungsveranstaltungen.

Des Weiteren erstellen Personalsachbearbeiter/innen Arbeitsverträge und Zeugnisse und stellen Bescheinigungen aus. Der tägliche Schriftverkehr mit Kunden sowie die Terminvereinbarung für Bewerbungsgespräche oder Fortbildungen gehört ebenfalls zum Alltag eines Personalsachbearbeiters/einer Personalsachbearbeiterin. Darüber hinaus ist der Personalsachbearbeiter/die Personalsachbearbeiterin für die Berechnung von Urlaubstagen zuständig und überwacht die Krankheits- und Arbeitszeiten.

Ausbildung

Das Berufsbild ist an keine spezifische Ausbildung gebunden. Personen, die als Personalsachbearbeiter/innen tätig sind, haben zumeist eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen (z.B. Kauffrau für Bürokommunikation bzw. Büromangement) oder eine Weiterbildung zum Personalsachbearbeiter/zur Personalsachbearbeiterin abgeschlossen.

  • Die Ausbildung: Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst.
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
  • Zuständige Stelle: IHK oder HWK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Kenntnisse in der Lohn- und Gehaltsabrechnung, als auch in der Verwaltung und Personalführung sind von Vorteil. Personalsachbearbeiter/innen sollten sorgfältig und engagiert arbeiten sowie flexibel sein. Gute Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit sind bedeutend, da tagtäglicher Kontakt zu Kunden/Mitarbeitern besteht.

In welchen Branchen arbeiten Personalsachbearbeiter/innen?

Personalsachbearbeiter/innen finden Beschäftigung in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche wie z.B.

  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Elektro
  • Finanzdienstleistungen, Immobilien
  • Handel
  • IT, DV, Computer
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Nahrungs-, Genussmittelherstellung
  • Textil, Bekleidung, Leder
  • Transport, Verkehr
  • Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung, Verteidigung


Ähnliche Berufe zum Personalsachbearbeiter/in

  • Assistent/Assistentin für Personalwesen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft
  • Geprüfter Personalfachkaufmann/Geprüfte Personalfachkauffrau
  • Personaldienstleistungskaufmann/Personaldienstleistungskauffrau
  • Fachkraft für Personalberatung und –vermittlung
  • Personalreferent/Personalreferentin
  • Personaldisponent/in
Qualitätskontrolleur/in

Besonders in der industriellen Fertigung ist es von Bedeutung, dass alle Produkte einen gleichbleibenden Qualitätsstandard erfüllen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Qualitätskontrolleurs aus?
Ein/e Qualitätskontrolleur/in begutachtet verschiedene Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens. Sie prüfen nicht nur die Qualität der Produkte sondern auch die Einhaltung rechtlicher Normen. Es werden unter anderem die Endprodukte und die Materialien untersucht sowie Produktionsabläufe überwacht. Anschließend werden die Messungen ordnungsgemäß protokolliert und analysiert.

Die Ausbildung
Die Ausbildung:
 berufliche Umschulung, in der Regel bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK)
Voraussetzung: keine einheitliche Regelung; empfehlenswert: eigenständige Berufsausbildung in dem Bereich, in dem man als Kontrolleur tätig sein möchte.
Art der Ausbildung: keine einheitliche Regelung

In welchen Branchen arbeiten Qualitätskontrolleure?
Qualitätskontrolleure können in nahezu allen Branchen arbeiten, in denen Produkte gefertigt werden. Doch auch Dienstleistungen können in gewisser Weise einer Kontrolle unterzogen werden.

Ähnliche Berufe zum Qualitätskontrolleur

Sekretär/in

Sie suchen einen abwechslungsreichen Beruf? Ihnen liegen Büro- und Assistenzaufgaben? Des Weiteren haben Sie Spaß am kommunizieren sowie organisieren? Dann sind Sie der/die Richtige für den  Beruf der Sekretärin/des Sekretärs.

Aktuelles

„Office-Manager“ – Ein Begriff, viele Herausforderungen. Durch die Modernisierung änderte sich auch das Berufsbild der Sekretäre. Heutzutage zählen viel mehr Aufgabengebiete zu diesem Beruf, als in der Vergangenheit der Fall war. Während der Sekretär früher ein Mitarbeiter war, der die Arbeitsanweisungen seines Vorgesetzten empfing, erledigt er mittlerweile, zum größten Teil, alle anfallenden organisatorischen Tätigkeiten der Betriebe.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Sekretärs/einer Sekretärin aus?

Sekretäre fugieren als „rechte“ Hand des Chefs. Demnach steht das Erledigen von kaufmännischen, verwaltenden und disponierenden Aufgaben im Mittelpunkt. Anrufe beantworten sowie diese weiterzuleiten, als auch öffnen, sortieren und verteilen von eingehender Korrespondenz sind Alltagsaufgaben. Sie vereinbaren sämtliche Termine und kümmern sich um die Organisation von Konferenzen, Veranstaltungen und Geschäftsreisen. Des Weiteren wird neben den Kenntnissen von Schreibprogrammen oder Tabellenkalkulationsprogrammen vorausgesetzt, dass  Sekretäre bestimmte Fremdsprachenkenntnisse besitzen.

Die Ausbildung

  • Schulabschluss: mittlerer Bildungsabschluss
  • Ausbildung: Das Berufsbild ist an keine spezifische Ausbildung gebunden. Personen, die als Sekretäre tätig sind, haben zumeist eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen (Kauffrau für Bürokommunikation bzw. Büromangement).
  • Die Ausbildung: Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, im Handwerk und im öffentlichen Dienst
  • Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
  • Zuständige Stelle: IHK oder HWK
  • Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich


In welchen Branchen arbeiten Sekretäre?

Sekretäre arbeiten in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sowie  in der öffentlichen Verwaltung und bei Verbänden/Organisationen.

Rückblick des Berufs

Während in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Beruf fast ausschließlich von Männern umgesetzt. Dies änderte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, da immer mehr Büroangestellte gesucht wurden. Heutzutage hat sich das Bild der Beschäftigungsstruktur stark gewandelt und es arbeiten meist Frauen in dem Beruf der Sekretärin.

Wussten Sie schon, dass…

• Die „beste Sekretärin Deutschlands 2014“ 32 Jahre alt ist und aus Hamburg kommt.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/wahl-zur-besten-sekretaerin-deutschlands-mehr-wertschaetzung-waere-schoen-1.2185836
• Diese Sekretärin einfach jeder kennt: Miss Moneypenny aus den James Bond Filmen
• Die Unternehmerin Johanna Quandt († 3. August 2015) als Sekretärin begann und später Milliardärin wurde.

Tischler/in

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ ist Teil Ihres Lebensmottos? 8 Stunden im Büro sitzen ist Ihnen zu langweilig? Sie möchten mit Ihren Händen arbeiten, eigene Möbel erschaffen und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen? – Dann bewerben Sie sich auf eine Position als Tischler.

Wie sieht der Arbeitsalltag als Tischler aus?

Die Hauptaufgabe eines Tischlers ist das Schaffen neuer Gegenstände aus Holz oder Holzwerkstoffen. Besonders Möbel, Türen, Treppen, Messe- und Ladeneinrichtungen stehen dabei im Fokus der Herstellung. Auch das Verlegen von Parkettböden, das Montieren von Wandeinrichtungen oder das Restaurieren alter Holzmöbel ist Teil des Berufs.

Bevor der Bearbeitungsprozess eines Möbelstücks startet, fertigt der Tischler zuerst Entwürfe, Grundrisse, Raumskizzen und technische Zeichnungen an. Dann beginnt er seine Überlegungen anhand der Pläne umzusetzen. Hierfür arbeitet der Tischler mit verschiedenen Maschinen, um die Oberfläche des Holzes zu behandeln und die Gegenstände zu formen. Sägen, Hobeln, Schleifen, Lackieren, Versiegeln, Schrauben und Leimen gehören zu den wichtigsten Arbeitsschritten eines Tischlers.

Auch die Kundenberatung hinsichtlich der Holzauswahl, dem Aufbau, der Belastbarkeit des Möbelstücks und die Oberflächengestaltung ist Aufgabe des Tischlers.

Traumbranche Handwerk?

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Voraussetzungen für eine Anstellung als Tischler

Abschluss: (meist) mittlere Reife
Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Abschlussprüfung: Gesellenprüfung und schriftliche Prüfung
Ausbildungsart: dual
Zuständige Stelle: HWK

Weitere Voraussetzungen bzw. soft skills sind:

  • Räumliches Denken
  • Sorgfältige Arbeitsweise
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Hohe Konzentrationsstärke bei der Arbeit an Maschinen

In welchen Branchen arbeitet ein Tischler?

Tischler finden vorrangig bei der Fertigung von Möbeln, Holzware und Holzkonstruktionsteilen, sowie im Tischlerhandwerk Arbeit. So kommen Möbelhersteller, Holzwarenhersteller oder auch Baumärkte, Messebauunternehmen oder Möbelhäuser als Arbeitsstätte für den Tischler in Frage.

Wussten Sie schon, dass…

• … ein Tischler in Süddeutschland „Schreiner“ genannt wird?
• … jedes Jahr der Wettbewerb „Die Gute Form“ stattfindet, bei dem aus den Gesellenstücken des
Jahres dasjenige mit der besten Gestaltung prämiert wird?
• … Harrison Ford Tischler war, eine Meisterprüfung abgelegt hat und sogar für die US-Rockgruppe
„The Doors“ gearbeitet hat? Entdeckt wurde er von George Lucas als er einen Auftrag von ihm
ausführte.
• … das teuerste Holz aus deutschen Wäldern die Elsbeere ist, die pro Kubikmeter rund 600 Euro
kostet?
• … der größte im Guiness World Records eingetragene Stuhl der Welt 25 Meter hoch ist und in
Nürnberg steht?
• … der Beruf zu 90 % von Männern ausgeübt wird?

Quelle 06.06.2017, Ausbildung.de: https://www.ausbildung.de/berufe/tischler/

 Ähnliche Berufe zum Tischler:

• Zimmermann/Zimmerer
• Bogenmacher
• Bootsbauer
• Böttcher
• Bürsten- und Pinselmacher

Verkaufssachbearbeiter/in

Sie sind ein Organisationstalent, freuen sich über den Kontakt mit Kunden und haben Spaß am Verkaufen? Dann ist der Beruf des/der Verkaufssachbearbeiter/in definitiv eine gute Wahl!

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Verkaufssachbearbeiters aus?
Verkaufssachbearbeiter sind im Innendienst beschäftigt. Dort bearbeiten Sie telefonisch und auch schriftlich eingehende Kundenanfragen. Desweiteren sind Sie für die Einholung und Erstellung von Angeboten, die Berechnung der Kosten und den Bestellprozess zuständig. Die Auftragsabwicklung, das Erstellen von Lieferscheinen sowie Rechnungen und die Betreuung der Kunden zählen auch zu den täglichen Aufgaben.

Ausbildung
Um den Beruf des Verkaufssacharbeiters ausüben zu können, ist in der Regel eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung Voraussetzung. Beispiele für mögliche Zugangsberufe:

  • Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel
  • Industriekauffrau/ -mann
  • Handelsfachwirt/in
  • Außenhandelsassistent/in


In welchen Branchen arbeiten Verkaufssachbearbeiter?

Grundsätzlich arbeiten Verkaufssachbearbeiter in Unternehmen verschiedener Branchen. So zum Beispiel:

  • Handel
  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Elektrobranche
  • Finanzdienstleistungen


Welche Kernkompetenzen sind für diesen Beruf erforderlich?

  • Büro-und Verwaltungsarbeiten
  • Verkauf
  • Sachbearbeitung
  • Beratung und Betreuung von Kunden
  • Annahme und Bearbeitung von Aufträgen
  • Handelsrecht
  • Kalkulation


Ähnliche Berufe zum Verkaufssachbearbeiter

  • Vertriebsassistent/Vertriebsassistentin
Werkzeugmechaniker/in

Daheim tüfteln Sie gerne herum und kennen sich aus mit allerlei Werkzeugen. Sie sind fasziniert von den Helfern des Alltages und haben Spaß daran, diese selbst zu entstehen zu lassen? Dann ist ihr Job: Der Werkzeugmechaniker.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Werkzeugmechanikers/ einer Werkzeugmechanikerin aus?

Werkzeugmechaniker/innen fertigen Stanzwerkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gieß- und Spritzgussformen für die industrielle Serienproduktion an. Sie stellen außerdem Metall- oder Kunststoffteile sowie chirurgische Instrumente her. Vor Anfertigung der Werkzeuge müssen technische Zeichnungen gelesen werden. Aus den Zeichnungen ergeben sich die Funktionen der Werkzeuge. Ist die Zeichnung interpretiert, geht es in die Planung der Arbeitsschritte. Je nach zu erstellendem Werkzeug, muss gesägt, geschliffen, gefräst oder gebohrt werden. Bei diesen Arbeiten unterstützt eine Maschine, die im Vorfeld durch den Werkzeugmechaniker eingerichtet wird. Hat die Maschine ein Einzelteil produziert, dann geht es in die Feinarbeit. Die Werkzeuge werden poliert und zu einem fertigen Werkzeug montiert. Das fertige Werkzeug wird in die Produktionsanlage integriert und vorerst nur im Test in Betrieb genommen. Erst nach einem intensiven Test wird das Werkzeug in der Massenproduktion eingesetzt. Wichtig ist, dass mit höchster Präzision gearbeitet wird, denn die kleinste Ungenauigkeit kann zu Funktionsstörungen führen.

Ausbildung

Schulabschluss: mittleren Bildungsabschluss
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer: 3,5 Jahre

In welchen Branchen arbeiten Werkzeugmechaniker?

  • in Werkzeugbaubetrieben
  • im Werkzeugmaschinenbau
  • in Unternehmen, die medizintechnische Geräte herstellen


Welche persönlichen Eigenschaften (Soft Skills) sind von Vorteil?

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Beobachtungsgenauigkeit


Wussten Sie schon, dass …

  • es zwei französische Werkzeughersteller waren, die auf die Idee kamen, den Motor beim Auto vorne einzubauen?
  • die Löcher in den Buchstaben a, b, d, o usw. Punzen genannt werden? Der Name kommt vom gleichnamigen Werkzeug, mit dem Löcher ausgestanzt werden.


Ähnliche Berufe zum Werkzeugmechaniker

Quelle 02.05.2017, www.ausbildung.de: https://www.ausbildung.de/berufe/werkzeugmechaniker/

Quelle 02.05.2017, www.berufenet.arbeitsagentur.de: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=29051&such=Werkzeugmechaniker

Zerspanungsmechaniker

Aktuelles

Der Beruf des Zerspanungsmechanikers/ der Zerspanungsmechanikerin ist in seiner jetzigen Form noch sehr jung und entstand erst 2004.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Zerspanungsmechaniker / – in aus?

Zerspanungsmechaniker/innen stellen metallene Präzisionsbauteile für technische Produkte aller Art her. Dies können etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und Turbinenteile sein. Sie richten Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen ein und modifizieren hierfür Maschinenprogramme. Dann spannen sie Metallteile und Werkzeuge in Maschinen ein, richten sie aus und setzen den Arbeitsprozess in Gang. Sie prüfen, ob die Maße und die Oberflächenqualität der Werkstücke den Vorgaben entsprechen. Bei einer Störung suchen sie mithilfe von Prüfverfahren bzw. -mitteln nach dem Grund und beseitigen das Problem. Darüber hinaus übernehmen sie Wartungs- oder Inspektionsaufgaben an den Maschinen.

Traumbranche Produktionstechnik?

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Die Ausbildung

Schulabschluss: mittlerer Schulabschluss
Die Ausbildung: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 3-2,5 Jahre möglich
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK

In welchen Branchen arbeiten Zerspanungsmechaniker?

Zerspanungsmechaniker arbeiten in der Werkstätten der:

  • Vakuum Beschichtungstechnik
  • Automotive-Produktionstechnik
  • Kurven- und Getriebetechnik
  • Werkzeugmaschinen


Ähnliche Berufe zum/zur Zerspanungsmechaniker/in

Wussten Sie schon, dass …

  • heutzutage kann ein Bereich aus der Industrie ohne die Produkte eines Zerspanungsmechanikers auskommt?
  • Zerspanungsmechaniker sogar Gegenstände wie Uhrengehäuse, Metallteile von Prothesen oder Piercingschmuck herstellen?

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